Täglich erhoffen sich tausende von
Menschen die Erlösung aus der Einsamkeit per Internet. Wir suchen
uns den Partner aus unzähligen Profilen, das Partnerschaftsprogramm
filtert schon vorab, zu wieviel Prozent der jeweils andere zu einem
passen könnte. Ein wenig wie die Regenwahrscheinlichkeit im
Wetterbericht, ob genauso prognosegnädig, sei einmal dahin gestellt.
Es gibt ja immer noch den unberechenbaren Faktor Mensch, der mal eben
aus dem Bauch oder mit einem Wimpernschlag über Sympathie
entscheidet. Manche Kontakvermittlung kostet nichts, eine andere pro
Monat oder Jahr, mal mehr, mal weniger. Doch was kostet die Liebe
wirklich und ist sie überhaupt käuflich wie die Packung Milch im
Supermarkt? Hält die Verpackung im reellen Leben dann auch, was sie
im Profil versprach?
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Fein! Bald ist Muttertag! Das ist der
Tag, dem die lieben Kleinen bereits im Vorfeld mit Klebestift, Schere
und Zeichenstiften zu Leibe rücken, um für Mama das ganz
persönliche Geschenk im Kindergarten zu basteln. Das ist ein Tag, an
dem so mancher Ehemann für seine Frau Pralinen kauft, wohl weil er
sie im Alltag „Mutter“ nennt und findet, sie sein ganz attraktiv,
wenn auch ein wenig zu rund. Das ist der Tag, der dem Blumenhändler
von nebenan den 364 Tage lang erwarteten Riesenumsatz beschert. Im
besten Fall ist nun die Mutter Blumenhändlerin, dann hätte sie
wirklich etwas von dem ganzen Trubel.
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In manchen Lebensphasen stehen
Abschiede in der ersten Reihe. Dann sagen wir Gegenständen,
Freundschaften und anderen Bindungen, Menschenleben und Situationen
häufiger als gewohnt Lebewohl. In meinem Alter verabschieden sich
die ersten Freunde aus diesem Leben. Natürlich ist das natürlich,
aber dennoch bleibe ich hier zwischen einem stechenden Schmerz und
tiefer Hoffnung zurück.
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Geht es Ihnen auch so? Egal wo ich
hingehe, ich finde immer etwas Interessantes, das ich gerne mit nach
Hause nehmen möchte. Ein Zweig, ein Stein, ein witzig aussehendes
Samenkorn, ein plattgefahrener Dosendeckel. Mein Blick schweift
regelmäßig und kreisförmig bei jedem Spaziergang vom Himmel zum
Boden, auf Mauern, in Nischen und Ecken. Heute habe ich ein Zwanzig
Cent Stück, acht Muscheln vom Ostseestrand, ein Stück leichtes Holz
und drei Steinchen eingeheimst. Meine Handtasche gleicht oft einem
Sammelsurium von recht eigenwilligen Dingen. Zuhause landen die
Fundstücke dann auf meinem Arbeitstisch oder in einer meiner
Schachteln mit dem gedanklichen Titel „Das kann ich ganz sicher
bald verwenden“. …
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