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Bunte Begegnungen

Karin Tauer (44) schreibt und zeichnet sich als freie Künstlerin und Illustratorin durch ihren bunten Alltag.

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Plastik-Tag


Blumenwiese auf gruen Ein Plastik Tag ist so herrlich künstlich. Möglichst ohne Tageslicht und Frischluft, zeitgemäß und emotionsfrei .

Morgens weckt die Stimme des Weckers mit einem monotonen „es ist – sibben – Urr – dreizehn“ und das Bad ohne Fenster, aber dafür mit Fußbodenheizung und rauschendem Abluftföhn, erwartet seinen Besucher mit elektrischer Zahnbürste und 24 Stunden Intensiv Deo mit Sanddornaroma. Aufs Haar kommt extra-long-anhaltender Stylingfoam und die Tagescreme mit aufgedruckter Aloe Vera Pflanze macht die Hautpflege so allergikerfreundlich ....

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Etikettenhaftung & Verpackungswunder

Scherereien


Kennen Sie das? Sie haben etwas neu erstanden, beispielsweise einen Tagesplaner für das neue Kalenderjahr und das Preisetikett muss ab. Geht aber nicht ohne weiteres. Nach Rubbeln, Kratzen und einer braunen Portion Klebstoff unterm Fingernagel bleibt ein unschöner Fleck auf dem nagelneuen Stück. Den darf man nun ab sofort ein ganzes Jahr lang jeden Tag ansehen.

Oder die neue Unterhose – ein edles feines Stückchen! Im Preis inbegriffen ist ein säuberlich eingenähtes Etikett in Schwanzknochennähe, …..

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Kinder auf Haiti - Original-Zeichnung gegen Spende

Auf-halbem-Weg Es gibt vieles auf unserer Erde gegen das wir nichts tun können - beispielsweise Naturkatastrophen. Wir können nur versuchen die Auswirkungen zu lindern. Ich möchte an dieser Stelle eine meiner Lieblings-Zeichnungen anbieten, deren Erlös zu 100 % der Hilfsorganisation SAVE THE CHILDREN zur Verwendung für Kinder auf Haiti zukommen wird.


„Auf halbem Weg“ ist für mich eine mutmachende Zeichung. Ich frage mich immer wieder, wie diese Dame so leicht und munter eine solch große Last durchs Leben radeln kann? Sie sieht nicht zurück, sondern nach vorn und das mit einem Lächeln im Gesicht. Und genau das ist ihr Erfolgsrezept. ...

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Die feinen Unterschiede – vom Milchcafe zur Buchhandlung

Kaffeepause-Mailpostkarte-KaTa Seltsam diese Deutschen? Nein! Erstaunlicherweise krame ich blitzschnell alle möglichen alten Gewohnheiten aus meinem Oberstübchen hervor und fühle mich nach meinem Umzug von Teneriffa an die Ostsee recht wohl unter meinen Landsleuten – so im Allgemeinen betrachtet. Im Speziellen kann ich mich natürlich noch nicht als Lübeckerin bezeichnen, höchstens als „Newcomerin“ in der Marzipanstadt. Meine ersten Schritte sind mandelbutterweich. Ich habe das Gefühl, hier könnte ich am rechten Fleck Deutschlands gelandet sein. Trotz allem wundere ich mich ab und an, denn es gibt schon einige Unterschiede zwischen den letzten neun Inseljahren und meinem jetzigen Leben..


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Die feinen Unterschiede – von der Autofahrt zur Obstabteilung

Deutschland-Spanien---deine-Ziege Europa ist groß und die Länder verschieden. Offensichtlich durch Sprache und Gepflogenheiten erkennbar. Aber da gibt es neben dem, was einem Reisenden sofort ins Auge sticht, auch kleine Unterschiede, die erst im Alltag zutage kommen. Genau diese beschäftigen mich momentan tagtäglich, da ich sie erlebe und nie so genau weiß, ob ich nun spanisch oder deutsch empfinde.

Ich beginne einmal beim Autofahren. Der Lübecker im Allgemeinen begegnet mir bei meinen ersten Irrfahrten OHNE Navigationssystem, was alleine schon ausreichend Stoff für einen ausführlichen Essay bieten würde, und wildem Spurwechseln und Kopfkratzen recht gelassen und höflich. Gut, der eine oder andere schimpft schon einmal recht wüst, aber bei den Temperaturen ...

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Hunnenkönig und Prinzessin

Katzenhund Schnee wohin man sieht und dazu am Samstag nachmittag strahlender Sonnenschein. Rund um Lübecks Stadtkern ist es recht wässrig – sprich diverse Teiche und Kanäle laden an den Uferwegen zu Spaziergängen ein. Viele Kinder stürmen mit Schlitten die kleinen Hügel der parkähnlichen Anlagen und ebenso viele Hundebesitzer nutzen das Wintertraumwetter um sich und ihre Vierbeiner zu lüften. Natürlich mache ich es Ihnen nach – seit einem mehr als einem Jahr Hundebesitzerin und seit gut einer Woche Lübeck-Einwohnerin – und treffe Edda und Ruga....

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loslassen & ankommen. Lübeck.

Lauf-los Mein Jahr 2009 hatte Tiefe, Veränderung, ein wenig Tragik, Freude, Trauer, Zweifel, Liebe, Freundschaft und Lachen im Gepäck. Ich habe viele wunderbare Menschen kennen gelernt, entweder ganz neu oder die bereits bekannten von neuer Seite. Ich habe tiefgreifende Entscheidungen getroffen, wider aller Gewohnheiten gehandelt. Ich habe losgelassen und bin nun angekommen – in Lübeck...

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Feliz Navidad ... praktisch, weihnachtlich, freundschaftlich

Drei in einem BootMein letzter Blog vor Abreise mit dem symbolischen Weihnachtsbäumchen im Schlepptau: Am Sonntag werde ich die Welten wechseln und ab dann von der Ostseeküste berichten. Bis dahin bleiben aber noch ein paar Feierstunden, einige Dinge zu packen und vieles zu erledigen. Meiner Bitte mich dieses Jahr nicht mit Weihnachtsgeschenken zu beschenken - wegen Platzmangel und Gepäckübervöllung – wurde stattgegeben und manch einer bedachte mich dann eben mit einem Abschiedsgeschenk. Praktisch! Es hat den Vorteil, dass ich es auspacken konnte, wann ich wollte, allerdings den Nachteil, dass ich ständig heulen musste vor Rührung...


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Frischer Wind

FrauFöhn-Nikolausmütze-flog-weg Haben wir uns eigentlich schon einmal über das Wetter unterhalten? Das machen die Menschen ja meistens, wenn es nichts mehr oder noch nichts zu bereden gibt. Nun, ich habe noch viel anderes zu erzählen – keine Sorge, aber da wir gerade wieder einmal besonderes Wetter haben, könnte ich darüber auch einmal ein Wörtchen verlieren....

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Zwischen Bohnerwachs und Paternoster - Ein Ausflug in die Vergangenheit

Vorsicht Gebohnert Das waren noch Zeiten, in denen Böden gebohnert wurden. Frisch glänzend empfingen sie ihre Besucher und bescherten so manchem Ledersohlenträger eine Rutschpartie vom Feinsten. Hallende Flure und gekachelte Gänge beeindruckten mit Hall und Weite den Bittsteller im Amt, den Kranken im Haus, den Waisen im Heim, das Kind im Garten. Ein kaltes „Klipp-klapp“ der Absätze kündigte vom Herannahen einer wichtigen Person, ein schlitternder Schritt bezeugte die eigene Ungeschicklichkeit.

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