French Connection

Eigentlich wollte sie nur mal raus. Deshalb ging Christiane Dreher (46) 2005 nach Südfrankreich. Doch dann hat sie sich verliebt: in Land, Leute - und in Patrick.

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Sommerfrische

Dieses altmodische Wort fiel mir letzte Woche ein, als ich meine erste Woche in den Bergen verbrachte. Erste Woche in den Bergen? Lebt sie denn da nicht sowieso? Hmmm, nicht mehr ganz. Es ist so viel passiert in den letzten Wochen und Monaten, dass ich selbst kaum nachkomme. Mein Leben hat mich durchgewirbelt, sans dessus dessous, kopfüber, kopfunter, und alles ist anders...

 

Ich hatte lange keine Lust mehr zu schreiben, verschiedene Ereignisse, die von Anfang des Jahres, andernorts gerne immer wieder aufgekocht, aber auch andere Menschen, die sich meines Blogs bedienen, um mich zu beschimpfen, nehmen mir die Lust, mein Privatleben weiter an die Öffentlichkeit zu bringen. Also höre ich auf, dachte ich, denn so ein flaues Geschreibsel über den Alltag, der mich komplett rauslässt, wird nur enttäuschend für alle. Und wie höre ich auf? So, wie so viele, die einfach sang- und klanglos aus der Blogwelt hier verschwinden, ohne Gruß und Kuss?! Das wollte ich dann doch nicht, dafür fühle ich mich euch allen viel zu sehr verbunden und nah. Aber was sagen? Wie viel mitteilen? Ein kurzes Statement, tschüss, bye-bye und das wars? Das passt alles nicht. Und so schrieb ich lange nichts.

 

Seit kurzem lebe ich auch an der Côte d’Azur, in Cannes - ausgerechnet... als „ein Fuß an der Côte d’Azur“ begonnen, winziges Kellerloch als Wohn-Büro, aber ein verwunschener Garten vor dem Fenster, wurde der Spagat zwischen den Bergen und der Küste bald unhaltbar. Der Winter war so lang und dunkel gewesen, und es wollte nicht Frühling werden da oben, und es zog mich mit Macht ans Licht, an die Sonne, ans Meer. Und zu einem besonderen Menschen. Das war nicht vorgesehen. Und irgendwie war das alles zu früh, zu schnell, ich hab mich lange gewehrt. Skrupel. Schon? Darf man das? Lachen und Weinen. Alles gleichzeitig. Viel zu viel.

 

Ich ziehe umher, die Katzen werden umgetopft und wieder zurück. Ich lasse sie dann an dem Ort, wo ich den Eindruck habe, dass es ihnen am besten gefällt, und das ist auch der Ort, an dem es mir am besten geht. Und so verbringe ich viel Zeit in Cannes, grabe morgens die Füße in den Sand am Meer, lasse die Wellen um meine Beine spielen, sauge die Sonne ein, sammele Muscheln und Steine, esse Fische und Meeresfrüchte, gieße und pflanze im Zaubergärtchen und bin froh. Neues Leben.

 

Ich schreibe Kolumnen, Rezensionen, Briefe, übersetze Wanderführer, Campingplatzwebsites, Feuilletons. Ich schlage mich so durch, aber ich will versuchen davon zu leben. Es ist mager, aber es wird mehr. Neuer Job.

 

Der Spagat hat nun bald ein Ende, ich ziehe ganz an die Küste. Es ist wohl Zeit für den Aufbruch, trotz Wehmut im Herzen. Umso schöner, dass es einen Sommerfrische-Ort gibt: in den Bergen. Ganz lassen sie mich nicht und ich sie auch nicht.

 

Denn Cannes im Frühling ist wunderbar, im Sommer hingegen eine Qual. Es ist heiß, es ist schwül, kein Lüftchen weht. Am Meer ist der Strand morgens um acht schon voll, das Wasser nimmt Badewannentemperatur an, die ersten Quallen sind da, der Rückweg nach Hause gleicht einem Saunagang. Die Schwitzerei macht mich träge, schlapp und schlecht gelaunt. Wer etwas reich ist hat vermutlich Klimaanlage und einen eigenen Swimmingpool, die anderen leiden.

Nachts quaken die Frösche im angrenzenden Park zum Steinerweichen, alle Fenster in der Hoffnung auf einen Luftzug geöffnet, lassen gnadenlos blutrünstige Schnaken und allen Lärm der Stadt ungefiltert eindringen: Motorradfahrer röhren den Berg hinauf, in der Kurve wird noch mal Gas gegeben, Autoradios brüllen, fröhliche Menschen versuchen sich dennoch gegen den Lärm etwas zuzubrüllen. Gegen morgen schlafe ich erschöpft ein. Sommer in Cannes. Wunderbar vielleicht für zwei Wochen Ferien, zum Arbeiten eine Qual. Ich ziehe den Hut vor allen, die hier im Tourismusbereich stets freundlich lächelnd Doppelschichten durchziehen. Außerdem stinkt Cannes im Sommer. Neben frittiertem Fisch und Sonnenöl ist es vor allem das unterirdische Müllsystem, das einem an Ampelkreuzungen den Atem nimmt. Von unten wabert stets warmer Mülldunst durch die Ritzen der unterirdischen Container.

 

Den Sommer in einem Sommerhaus in den Bergen zu verbringen ist also verlockend, auch wenn das Haus so abgelegen ist, dass es dort weder Internet noch Mobiltelefonnetz gibt, und schon die Zufahrt über eine 7 km lange abenteuerliche Piste nur mit hochbeinigen unempfindlichen Kleinwagen oder einem richtigen Geländewagen zu bewältigen ist. Oder zu Fuß. Na, Danke. Aber auf 1700 Metern Höhe lässt es sich dann wieder atmen, die Anstrengung ist vergessen, die Luft ist rein, es weht ein leichter Wind und nachts ist es kühl, jetzt weiß ich auch, was Sommerfrische meint! Auch die erneut umgetopften Katzen erwachen zu neuem Leben und begeben sich auf zunehmend ausufernde Jagden. Ich vermute nach der Mäusejagd haben sie jetzt die Wildschweinjagd eröffnet. Cachou kam gestern nach zwei Tagen und Nächten ausgehungert und erschöpft aber sehr aufrecht und stolz nach Hause, um danach fast ganztägig komatös in seinem Lieblingssessel zu schlafen.

 

In der Sommerfrische ist es dann, so wie es das Wort verspricht, ein bisschen altmodisch. Die Türen und die ausgetretenen Holzstufen des Hauses knarzen, die Betten quietschen, die Bettwäsche riecht nach Mottenpulver und Lavendel und ist vermutlich aus Aussteuerzeiten der Urgroßmutter. Alles ist ein bisschen wie früher, in der Küche nur Ton- und Emailleschüsseln, ein schwerer Holztisch, ein dreibeiniger mit Holz befeuerter Herd, das warme Wasser in der spartanischen Dusche ist begrenzt und die Toilette ist vor allem nachts sehr weit weg: tatsächlich habe ich in meinem Nachttisch einen Nachttopf vorgefunden! Aber was für eine Stille. Die majestätischen Berge. Die Sterne nachts. Die klare, frische Luft. Ich habe das Gefühl, dem Himmel ganz nah zu sein. Das Leben ist wunder-voll.

 

_________________________________

 

Das könnte doch ein schönes Ende sein, oder? Ein neues Leben beginnt... ohne Blog.

Ich habe sehr gerne hier geschrieben. Ich danke Brigitte für die freundliche Bereitstellung des Blogs, ich danke Euch allen für Eure Treue und für Eure Unterstützung in schweren Zeiten.

Alles alles Liebe von hier für Euch alle!

Adieu, und seid behütet

sagt und wünscht Euch

Christjann

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Kommentare

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Hi Christjann,

ich habe Deinen Blog sehr gerne gelesen. Natuerlich finde ich es sehr schade, dass Du aufhoerst aber vorallem freue ich mich unglaublich fuer Dich und wuensche Dir eine glueckliche und unbeschwerte Zukunft.

Take care,
Felicitas

Liebe Christiane,

als stille Mitleserin von Anfang an hatte ich es mittlerweile schon geahnt...

Einerseits wuerde ich sehr gerne weiter von dir lesen, andererseits kann ich auch sehr gut nachvollziehen, dass du das Blog-Kapitel beenden wirst.
Neben der persoenlichen Tragoedie, deinen Mann zu verlieren und den, nennen wir es mal "an-Verstand-und-Herz zweifeln-lassenden", Reaktionen, die Blogs mittlerweile schon mit an Sicherheit grenzender Wahrtscheinlichkeit hervorrufen, freue ich mich sehr fuer dich, dass du wieder ein kleines, zartes Pflaenzchen Glueck gefunden hast. Hege und pflege es und lebe DEIN Leben. Obwohl ich dich ueberhaupt nicht kenne, macht es mich tatsaechlich auch ein kleines Bisschen gluecklich zu sehen, dass du das Leben weitergehst.

Ich wuensche dir von Herzen alles, alles Liebe. Und mach' weiter so. Menschen, die aus Frust ueber ihr eigenes Leben ihre Bitterkeit an anderen auslassen, die lassen wir weiterhin im Regen stehen.

An dickes Dankeschoen, dass du uns an deinem Leben teilhaben liest. Aber nun: Marsch, marsch! Gluecklich werden, leben, sein. Und zwar ohne uns!

Liebe Christiane,
alles Gute für deine Zukunft wünsche ich Dir,
Gruß Kerstin

Ich danke dir für deine Beiträge hier, finde es schade, dass du aufhörst, aber ich kann es auch sehr gut verstehen.
Alles, alles Gute für dich... in jedem Ende liegt ein Anfang.
Sei herzlich gegrüßt von Brigitte

Genau, ein Anfang... und Hesse wusste es einfach, jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne... danke, Zauberfrau, für Deine wunderbaren Zeilen über Deine Zeit in den Bergen, danke für Deine Offenheit und Deinen Horizont, danke, dass es diesen Blog hier bei Brigitte gab und der mich und mein Leben ebenso bereichert hat wie viele andere. Ich werde immer mal wieder in Deinem "Zwischen Boule und Bettenmachen"-Buch blättern, denn so ein Buch, das bleibt ja... :-)
Nun ist es Zeit für Dich, Cannes zu verzaubern... und ich schreib ein imaginäres "au revoir" in den Sand!
Viele liebe Grüße,
Stephanie

Liebe Christiane,
Vielen Dank, daß Du uns so lange Frankreich und Dich näher gebracht hast! ... ich wollte nur schnell sagen, daß Stefan Döberl sich auch noch an Dich erinnert und auch wir gelacht haben wie klein und irgendwie vernetzt doch die Welt ist.
Viel Glück von nun an wünscht Dir aus Tokyo Deine B. unbekannterweise, doch wie wir nun wissen irgendwie verknüpft ...

Auch von mir unbekannterweise vielen Dank. Du hast es wirklich geschafft, uns teilhaben zu lassen, mit weinen mitlachen, mitfrieren und Muskelkater haben.
Ich freue mich fuer dich, dass eine neue zeit anfaengt. Bewundere dich und werde weiter an dich denken.
Bettina

Ganz viel Glueck wuensche ich dir!

skg

Schade, dass du aufhoerst, aber auch verstaendlich irgendwie. Und schoen und stilvoll, dass du eben SO aufhoerst, und nicht einfach stillschweigend in die Nacht verschwindest, oder mit nur einer steifen kleinen Ankuendigung. Aber ich weiss, das waere nicht dein Stil....

Und schade, dass dir hier so unangenehme Sachen passiert sind, die wahrscheinlich sehr viel damit zu tun hatten, dass du dein Leben nicht mehr oeffentlich darlegen willst. Dazu kann ich nur sagen, kennst du den Spruch "living well is the best revenge"? Der faellt mir hier aus irgendeinem Grund ein. :-D

Ich habe deinen Blog sehr gerne gelesen und ich wünsche dir alles gute für deine Zukunft!
Adieu!

Schaaaadeeee!!!! Ich merke mir deinen Namen und hoffe auf ein weiteres Buch, dann aus Cannes! ;-)

Alles wird besser, einen tollen Sommer und Servus, mach´s gut...

Hallo Christiane,

ganz herzlichen Dank für die Teilhabe und alles alles Gute für die Zukunft. Ich werde diesen Blog vermissen und hoffe auf ein neues Buch aus Cannes

Claudia

Liebe Christiane,

schön, dass Du Dich so schön von uns verabschiedest. Dachte mir schon, dass Cannes eine Rolle darin spielt, dass Dein Blog so lange unberührt blieb.

Vielen Dank für Deine Zeilen und dass Du uns an Deinem Leben hast teilhaben lassen, sicher werden Dich viele vermissen.

Ich freue mich für Dich, dass Du nun ein neues Kapitel in Deinem Leben schreibst und wünsche Dir alles Glück für Deine Zukunft. Irgendwo werden ich sicher noch einmal etwas von Dir lesen, von Dir hören - darüber würde ich mich zumindest sehr freuen. Auch wenn es abgedroschen ist, man sieht sich immer zweimal. ;-)

Ganz liebe Grüße

Christiane

Wir haben es schon vermutet.
Dir und Deinen geliebten Menschen und Tieren alles Gute
Angelika und Toni

Mach es gut, liebe Christiane, und bleib wie Du bist!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Liebe.

Eva 2

Vielen Dank für die beschwingten, fröhlichen, traurigen und nachdenklich stimmenden Zeilen. Es war wundervoll einen Teil deines Weges mitgehen zu dürfen. Nun ist es für dich an der Zeit, dass du ohne weitergehst. Schade, aber auch verständlich!
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute für deine Zukunft. Vielleicht bekommt man ja mal wieder was zu lesen von dir. Jedenfalls werde ich hin und wieder nach deinen Namen googlen ;-)

Liebe Grüße
Tina

Deine Einträge haben mir gefehlt...
aber es ist wohl nun Zeit, dir "bon vent" zu wünschen und alles nur erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt: reste heureuse !
Und sollte ich mal nach Cannes kommen, was garantiert nicht juillet/août sein wird, dann denke ich ganz fest an dich, und vielleicht begegnen wir uns.

(In Lille stank es auch so gräßlich; ich hatte es auf die unterirdischen Kanäle geschoben. Ob die da auch ein Unterboden-Müllsystem haben?)

Danke für den Abschiedsgruß und:
Lebe wohl!

herzliche Grüße,
Eva

Liebe Christiane,
gerade in den letzten Tagen habe ich öfter an Dich gedacht und immer mal wieder geguckt, ob Du nicht doch noch mal schreibst.
Wie schön, von Dir zu lesen! Und wie schade, dass Du hier nicht weiterschreiben möchtest! Aber ich kann Dich soooo gut verstehen. Ich wünsche Dir alles alles gute in Deinem Leben. Bleib wie Du bist (...wie ich Dich aus der Ferne kennenlernen durfte...) und pass gut auf Dich auf.
Vielen herzlichen Dank für Deinen Blog
und liebe Grüße aus dem Rheinland,
Ute.

Liebe Christiane,
als großer Frankreichfan habe ich Deinen Blog immer gespannt erwartet und mit Dir geschmunzelt, gelacht und geweint und natürlich auch Dein Buch gekauft und in einem Zug verschlungen
Eine glückliche Zukunft und beste Grüße aus Köln-Deutz ( sicher nur halb so schön wie Cannes

Liebe Christiane,

vielen Dank für die vielen schönen Beiträge, die ich immer wahnsinnig gerne gelesen habe und ganz ganz viel Glück für die Zukunft!!!

Liebe Grüße, Stephanie

Ohhh - wie schade. Aber auch ich wünsche Dir alles, alles Gute. Ich freue mich für Dich ....

Liebe Christiane,

Auch wenn ich erst seit Anfang Dezember 2009 hier bin - ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt. Deine Berichte haben mich zum Lachen gebracht, zum Weinen, nachdenklich gestimmt und mich an meine Tage an der Côte d'Azur erinnert. Es ist schade, dass du aufhörst, zu schreiben, und doch mehr als verständlich.

Ich wünsche dir für dein neues Leben in Cannes alles erdenklich Gute!
Viele liebe Grüße,
Maria

Liebe Christiane,

ich bin so froh für Dich - was Du schreibst, hört sich nach einem leise anklopfenden, vielleicht neuen Glück an! Das dies so ist, das wünsche ich Dir! Und weisst Du was: Du kannst einfach sensationell schreiben! Hör nicht auf, es ist Dein Ding - ganz sicher! Dass Du dies nicht hier tun willst, ist verständlich, aber bitte, bitte: Schreib weiter!

A big hug,
Annette aus Down Under

Liebe Christiane,
ich reihe mich ein in den Chor derer, die Dich hier vermissen werden, aber verstehen koennen. Ich habe Deinen Blog immer gerne gelesen, ja, er war mein Lieblingsblog hier bei der Brigitte!! Du hast wirklich Talent zum Schreiben und so hoffe ich wie viele andere, dass Du im stillen Kaemmerlein erstmal weiterschreibst -- und wir evtl. doch spaeter irgendwann mal wieder daran teilhaben koennen :)

Danke fuer die vielen schoenen Blog-Beitraege!
Alles, alles Gute Dir fuer Deinen weiteren Weg.

Liebe Christiane, als ich vor einigen Wochen dein Buch in die Hände bekam (eine Freundin hatte es mir kommentarlos geschickt) und es in fast einer einzigen Nacht verschlang, wusste ich noch nicht, dass sich die Ereignisse überschlagen haben und du den Tod deines geliebten Mannes zu beweinen hattest. Erst hier durch deinen Blog bin ich dann auf diese unsagbar traurige Nachricht gestoßen und war natürlich total geschockt. Meine Freundin und ich haben noch darüber gesprochen, auch über den Tod und Krankheit allgemein und plötzlich war dieser so greifbar und schlug zu mit einer unglaublichen Wucht, dass ich zuerst nicht wusste, wo oben und unten ist: Vor einigen Wochen starb ganz plötzlich meine Mutter bei einem Autounfall. Es war der erste Urlaubstag meiner Eltern auf einer griechischen Insel - sie waren kaum da und schon passierte es. Nun ist nichts mehr wie es war - aber das kannst du ja gut nachfühlen.

Dass du hier aufhörst, ist schade, aber wiederum auch verständlich in deiner Situation. Ich wünsche dir alles nur erdenklich Gute für deinen Neustart und hoffe, dass das Leben für dich immer sommerfrisch bleiben wird! Damit meine ich nicht das Altmodische daran, sondern das Positive, frische, sommerliche...

Dein Buch und dein Blog übrigens, die haben mir auch meine Träume ein bisschen näher gebracht. Mal sehen, wohin das noch führt.

Liebe Grüße
Katja

Liebe Christiane, ich wünsche dir alles Gute und hoffe du wirst dein Glück in Cannes finden. Ich werde dich hier vermissen. Vielen Dank für alles.
Annet

Liebe Frau Dreher,
ich bin ja wohl jetzt der einzige Mann, der hier schreibt (ich fasse es nicht!). Aber nun bin ich tatsächlich schockiert. Gerade heute Abend habe ich Ihr Buch fertig gelesen und wollte jetzt ganz interessiert Ihren Blog lesen - und jetzt muss ich feststellen, dass sich Ihr Leben so geändert hat und Sie Ihren Blog aufgeben.
Das bedauere ich zutiefst, kann Sie aber - auch wenn ich Sie gar nicht kenne, sondern nur Ihr Buch - unendlich gut verstehen (aus persönlichen Gründen, die in meinem Beruf und Leben liegen).
Mir bleibt daher nur, Ihnen alles erdenklich Gute für Ihre private und berufliche Zukunft zu wünschen. Gleichzeitig möchte ich herzlichen Dank sagen für Ihr wunderschönes Buch, die lieben Stunden, die ich mit Ihren Zeilen verbringen durfte, für die Bilder, die Ihr Buch in meiner Phantasie gezeichnet hat, für die wunderbaren Eindrücke, die Sie von Frankreich widergegeben haben, Dank sagen, für die kleinen geistigen Kurzurlaube, die mit dem Lesen Ihrer Zeilen verbunden waren, und letztlich Danke auch für das damit vermittelte kleine Pflänzchen "Lebensgefühl".
Genießen Sie Ihre Leben und lassen Sie vielleicht mit einem weiteren Buch mal wieder von Ihnen hören.
Ihr dankbarer Leser
Stefan

Liebe Christiane,

sooo gerne habe ich deinen Blog gelesen. Dein Blog hat mich angerührt, zum Lachen und zum Weinen gebracht. Deine Themen waren auch meine. Ich bewundere dich für die Kraft deiner klaren Worte- sie haben dir den Weg in einen Neustart verschafft. Von Herzen keine Skrupel, wenig Weinen, viel Lachen und ganz viel Genießen bei bester Gesundheit wünscht dir- unbekannterweise-
Mary aus der Hansestadt Bremen

Hallo Frau Dreher,
gerade erst von einer Freundin ihr Buch bekommen, als Frankreich- und Katzenfan sofort darin verliebt und nun Blog-Ende... Sie tun jedoch sicher das Richtige! Alles Glück für Sie. Und ja, bitte schreiben Sie irgendwann ein neues Buch - Ihre Sprache ist einfach zu schön und lebendig.
Herzliche Grüße aus Essen im Ruhrgebiet von Petra mit Tati und Jean-Luc (2 frankophilen Katern :-)

Liebe Frau Dreher,

Danke, für die wundervollen Stunden, die Sie mir geschenkt haben.
Danke, für so manche Erkenntnis!
Danke, für so viele Einblicke!
Danke, für so viel Lächeln!
Danke, für so viel Lachen!
Danke, für so viele Tränen!

Ich würde so gerne mit Ihnen im Kontakt bleiben, vielleicht möchten Sie sich bei mir melden. Das Internet ist anonym und verführt zu manch schlechtem Benehmen - Danke, dass Sie sich trotzdem so für uns geöffnet haben. Ich durfte unendlich viel von Ihnen lernen. Danke!

Meine liebe Christiane,
ich freue mich nach langen Zeit wieder eine Nachricht von Dir zu lesen. Ich verstehe einige Sachen nicht, bitte, schicke mir Deine aktuelle Email oder Postadresse. Ganz liebe Gruesse von uns allen:-),Jitka

Liebe Christiane
besten Dank für Ihre immer interessanten Einblicke in das französische Landleben, meistens mit Schmunzeleffekt. Schreiben können ist eine Gabe und Sie haben sie. Ich habe mich immer über neue Lektüre gefreut.
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen
bon vent i barca nova (guter Wind und ein neues Boot)
Ihre
Margarita aus Barcelona

Ich wünsche dir ein gutes Umtopfen
deiner Seele,
deiner Gefühle,
deiner Füße vom Waldboden in den Sand und zurück,
deiner Katzen,
deinem Wohlbefinden,
deiner Zuversicht und
deinem Leben,
wo immer es dich hinführt.

Alles Gute, wunder-volle Sternstunden und eine Lebensphase, die alles möglich macht
wünscht dir deine Blognachbarin
Karin

Liebe Christiane,

den Kommentaren oben schließe ich mich an: ich danke für viele schöne und traurige Stunden beim Lesen des Blogs und des Buches, für mit-fühlen und mit-fiebern und wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute für Deine Zukunft. Bleibe am Schreiben - und sei es nur für Dich selbst. Vielleicht wird ja irgendwann ein neues Buch daraus, so dass wir alle, die wir mit-gefiebert und -gefühlt haben, wissen, ob es Dir gut geht.

Alles Gute und
danke

Dani

Vielen lieben Dank fuer eure so netten Zeilen und euer Verstaendnis. Vielen Dank fuer die Komplimente und die vielen Ermutigungen weiter zu schreiben. Tue ich, versprochen! Tatsaechlich hat mir der Blog hier und die Form der kleinen Geschichtchen das Schreiben erst ermoeglicht. Ich schreibe wirklich gern, es ist geradezu ein Beduerfnis geworden, aber ich haette vorher nie gedacht, dass ICH schreiben kann...
Ich bin gerade mal fuer einen Tag von meinem Berg runtergekommen, schwitze vor dem Ventilator und nutze diesen Abend unter anderem, um hier zu schreiben. Da oben kann ich besser schlafen und atmen, aber tatsaechlich nie-nicht und nirgends wirklich ins Web. Verzeihung falls ich lang faellige Antworten auf e-mails etc. immer noch nicht verfasst habe...

Ich danke Euch allen, allen, die hier lesen und gelesen haben, auch ohne sich zu aeussern.
Danke aber besonders hier und heute an: Felicitas, an Karin - danke fuer deine so persoenlichen und liebevollen Worte, an kerriba, Brigitte, die allerliebste Zauberfrau Steffi, BCOME, Bettina, skg, hsm, keep on loving!, Emma, Ulrike, Claudia, Christiane (ich bin Ende August in Berlin!), Toni und Angelika (wir verlieren uns schon nicht!), Eva2, bleib du auch so wie du bist, du Liebe!, Tina, Wolfram (war mal kurz im brocante heute!), Eva, danke!, Ute, ja ich will gut auf mich aufpassen! Sunny aus Koeln-Deutz (kennen wir uns? ich hab da gewohnt), Stephanie, lilalu, Maria, Annette, besonderen Dank fuer das "sensationell" und a big hug nach da unten, nochmal Sunny (auch aus Deutz?) fuer das "Lieblingsblog", Katja, es tut mir so leid, dass deine Mutter so brutal aus dem Leben gerissen wurde -- ich weiss, es gibt keinen Trost dafuer. Ich habe von meiner neuen Liebe aber auch deshalb geschrieben, weil ich so unendlich tief traurig war, und am allermeisten erstaunt darueber, dass ich mich tatsaechlich neu verlieben kann -- ich wollte damit sagen, "es gibt Hoffnung!", auch wenn das kitschig klingt. Ich wuensche dir Licht! , Annet, danke dir!, Stefan, Sie sind der zweite Mann, immerhin! Danke fuer ihre lieben Worte, danke Mary aus Bremen, Petra und einen Streichler fuer die beiden Kater, Danke Tina! ich melde mich bei Ihnen, Jitka, dir hab ich schon geschrieben, wir telefonieren bald mal, versprochen!, liebste Margarita danke, wir haben uns nie "richtig" kennengelernt, aber es war schoen Sie hier gekannt zu haben!, Karin, danke fuer so viel wundervolle Poesie, und danke schlussendlich Dani fuers mitfuehlen und mitfiebern.
Es war schoen hier und mit euch und Ihnen!
grosses bises und einen schoenen Sommerabend!
Christjann

Liebe Christiane,

ich wünsche Dir für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und dass Du alles genießen kannst, was die Zeit für Dich bereit hält.

Vielen Dank für die tollen Beiträge, ich war gerne lesend zu Gast in Deinem Blog.

Herzliche Grüße

Sylvia

Schade, ich habe hier so gerne mitgelesen.
Vielen Dank für die schönen Zeilen und auch das erste Buch, welches ich auch schon verschenkt habe.
Viel Glück fürs "neue Leben" und eine gute Zeit!

Herzliche Grüße,
Leonie

Liebe Christiane,
auch ich sage danke für diesen wundervollen Blog, von dem ich so viel gelernt habe. Ich möchte dir auch nochmal ganz besonders dafür bedanken, dass du dich unbekannterweise um mich gesorgt hast und mir so liebe und aufbauende Worte geschickt hast, als ich eine schlechte Zeit durchmachte.
Es freut mich so sehr zu lesen, dass es dir gut geht und du eine neue Liebe gefunden hast!
Geniesse dein Leben in Frankreich, ob am Strand oder in den Bergen,
alles Liebe, Barbara

Alles, alles Gute für Sie und natürlich ist es für uns alle sehr schade dass Sie mit dem Blog aufhören, aber dafür gibt es gute Gründe (sehr schöne)!! Liebe Grüße aus München Isa

Danke dir Sylvia, alles Gute auch fuer dich und deine Projekte! Danke Leonie, danke liebe Barbara, ich hoffe, es geht dir gut! Ich habe mich immer ueber deine positiven und ausgleichenden Kommentare gefreut! Und herzlichen Dank nach Muenchen an Isa!
bises
von
Christiane

Liebe Christiane, viel Glück auf Deinem weiteren Weg... wohin er Dich auch führen mag. Ich bin seit etwa zwei Jahren stille Leserin Deines Blogs, habe Deinen Schreibstil sehr genossen und mich mit Dir gefreut und auch mit Dir gelitten. Mein eigenes Leben hat gerade in diesem Jahr eine grosse Wende erlebt, und nun sehe ich Dich erst recht als Inspiration, nicht aufzugeben und den Weg weiterzugehen, den das Leben für mich bereithält, auch wenn es manchmal nicht leicht fällt. Ich freue mich für Dich, und wünsche Dir alles Gute! Ich fände es schön, irgendwann einmal mehr von Dir zu lesen.
Herzliche Grüße
Anke

Liebe Christjann,
im Moment noch Ihr herrliches Buch lesend - durch das ich erst mal von diesem Blog erfahren habe - muss ich hier von Ihrem Abschied lesen. Das ist total schade, aber Sie werden sicher Ihre Gründe haben (bin noch nicht ganz durch mit dem Lesen der Beiträge). Jedenfalls wünsche ich Ihnen alles alles Liebe, viel Kraft, Glück und Freude auf Ihrem neuen Lebensabschnitt.
In unserem Frankreich-Urlaub vor drei Wochen hatten wir so viel Spaß mit Ihrem Buch, in dem wir die eine oder andere Situation ähnlich erlebt haben. Vielen, vielen Dank und vielleicht
auf Wiederlesen
Liebe Grüße
Heike

Madame: Il y a une semaine que nous avons commencé à lire votre livre et je vais continuer en Allemand.
Wir haben vor knapp einer Woche angefangen, ihr Buch zu lesen.
Auf einer Ferienreise durch den Süden Frankreichs habe ich habe Peter Sloterdijks Du musst dein Leben ändern beiseite gelegt, ist ja sowieso keine Urlaubslektüre, und ganz fasziniert meiner Frau zugehört, die mir Kapitel für Kapitel vorgelesen hat. Wir kommen aus Deutschland und sind oft im Pays Manosquin, wo ich im Winter gerne einige Monate zubringen würde. Leider klappt es meist nicht so recht.

Nach einigen Kapitel gedachten wir sie einmal in ihrem Chateauneuf (wo ist eigentlich das Chateau?) aufzusuchen, so sehr hatte uns Begeisterung ergriffen.
Auch waren wir gerade in St. André und sind dann über Annot in ihr Dorf gefahren. Den Besuch können sie hier nachlesen. Hier gibt es als Zulage auch die Abfahrt von Chateauneuf d’Entraunes nach Guillaume.

Wir haben sie natürlich nicht angetroffen und da wir ihren Blog nicht verfolgt haben und wirklich erst durch ihr Buch auf sie aufmerksam wurden, waren wir ganz geschockt, als uns das ganze Ausmaß dessen, was ihren im Verlaufe eines Jahres widerfahren ist, langsam bewusst wurde.

Den Mann nach kurzer schwerer Krankheit verloren, das bisherige Leben aus den Fugen, Trauerarbeit, der mühselige Neuaufbau, wir hatten schon in allen Richtungen spekuliert, aber diese Wendung ist uns nicht in den Sinn gekommen.
Wir freuen uns, dass es ihnen wieder besser zu gehen scheint und bedauern, dass sie ihren Blog nicht weiterführen.
Wenn sie diese Zeilen irgendwann einmal lesen, veuillez m’envoyer un e-mail. Ich schreibe selbst einen Blog, wenn auch aus ganz anderem Anlass, und hätte da ein paar Fragen.

Ich vergaß die Adresse anzugeben, wo der Besuch in ihrem Begdorf nachgelesen werden kann. www.jeanpaul.lascaux.org
Die Abfahrt aus dem Dorf nach Guillaume muss ich noch hochladen. Bin gerade auf einem Campingplatz in St. André mit WiFi, immerhin, das ich mir allerdings mit 35 Halbwüchsigen und ihren IPhones teile. Das Hochladen dauert entsprechend lang.
Es ist übrigens toll hier, an schönen Sommertagen.
Ich wünschte, sie würden wieder anfangen zu schreiben.

Ich bitte um Nachsicht, aber ich bin im Schreiben von Kommentaren ungeübt und muss dreimal ansetzen, bis ich etwas fertig habe. Einen Gedanken wollte ich ihnen noch mitteilen:

Ich wünschte, sie würden ihren Blog wieder aufnehmen.
Ich habe gerade erste einmal angefangen, mich einzulesen, aber sie scheinen viele Menschen ermutigt zu haben, einen frischen Blick auf ihr eigenes Leben zu werfen. Nicht von vielen, die schreiben, kann so etwas gesagt werden. Könnte das nicht Ansporn und Aufgabe sein?

Lieber JeanPaul Lascaux,

acht Uhr morgens, ich trinke meinen Kaffee, kratze meine Mückenstiche und lese Ihre Kommentare und Ihren blog. Sie waren wirklich da! Und die olivenhautfarbige Dame in der Auberge ist auch schon nicht mehr Marie-Thé sondern Karine... zweite Nachfolgerin in der Auberge. Sie haetten die kartenspielenden Herren ruhig ansprechen koennen, die haetten Ihnen gerne Auskunft gegeben: ich insistiere, der Suedfranzose redet gern! Gut vielleicht nicht mitten in einer Partie Belote...
Ich bin sehr beruehrt, dass ich so viel Platz einnehme in Ihrem blog und in Ihren Gedanken... ich schreibe Ihnen dort, dann haben Sie meine Adresse... liebe Gruesse und noch eine frohe Zeit St. André!
Ihre Christiane Dreher

Liebe Christjann, nun auch noch von mir ein kurzer Abschiedsgruß:
Herzlichen Dank und alle erdenklich guten Wünsche! ich werde dich sehr vermissen und freu mich auf das nächste Buch.
bonne chance und mach's gut!

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