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French Connection

Eigentlich wollte sie nur mal raus. Deshalb ging Christiane Dreher (46) 2005 nach Südfrankreich. Doch dann hat sie sich verliebt: in Land, Leute - und in Patrick.

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Als wenn das Leben den Atem anhält

Aufgrund der Neugestaltung der Brigitte-Seite und dem vorübergehenden Verschwinden der blogs ist es vielleicht gar nicht so doll aufgefallen, dass ich länger nicht geschrieben habe. Auch eben bin ich noch unsicher, soll ich überhaupt, und wenn ja, wie viel soll ich erzählen? Ich habe ein Bedürfnis mich mitzuteilen, gleichzeitig habe ich Angst vor zu viel Öffentlichkeit...

 

Die letzten Wochen war ich viel mit meinem Manuskript beschäftigt, das ich trotz Gästen in der Auberge rechtzeitig zum Abgabetermin fertig bekam, vor allem, weil ich mich zuletzt in eine unserer Ferienwohnungen einquartierte. Da gibt es kein Telefon, kein Internet, keine Gäste, keine „coucou“ sagenden Nachbarn und auch keine über die Tische hüpfenden Katzen.

 

Am Montagvormittag vor drei Wochen brachte ich das Manuskript-Paket zur Post, nachmittags hatten wir einen Termin bei einem Dermatologen in Nizza, der sich die Knoten auf Patricks Oberkörper ansehen bzw. rausschneiden sollte. Die Knoten waren schnell gewachsen, sahen aus, als würden unter der Haut getrocknete Erbsen stecken, sie waren hart, es wurden immer mehr, einer war schon bald so groß wie eine Walnuss. Weh taten sie nicht, aber Patrick war sehr müde und fühlte sich, als habe er eine Grippe, aber er hatte kein Fieber.

 

Der Hautarzt sagte nicht sehr viel, nur, dass er die Knoten nicht rausschneiden würde, und wir sollten schleunigst ins Krankenhaus. Ab da atmeten wir nur noch sehr flach. Drei Tage später dann wurden die Knoten in einer Klinik entfernt, und, nein, es waren dann doch keine Talgdrüsen, die das Cholesterin nicht mehr abbauen konnten. Patrick hat tatsächlich Krebs. Leider schon sehr weit fortgeschritten. Mir schnürte es den Hals zu. Und ich hatte das Gefühl, als würde das Leben den Atem anhalten. Ich konnte zwei Wochen lang fast nicht aufhören zu weinen. Denn ich habe die Ärzte befragt, ich wollte Klarheit, soweit Prognosen möglich sind.

Patrick ist jetzt in einem Krebszentrum in Nizza. Er wurde und wird nicht (mehr) operiert. Er bekommt eine sogenannte Palliativversorgung, also man versucht, sein Leben zu verlängern und seine Symptome zu lindern, die sich unter anderem in einer linksseitigen Körperlähmung zeigten, und die dank der Medikamente und der Bestrahlung der Hirnmetastasen wieder zurück gegangen ist. Heute bekommt er seine erste Chemotherapie. Ich hatte ihn vorhin am Telefon, es geht ihm soweit gut, aber er ist sehr müde und er schlief fast ein, während ich mit ihm sprach.

Patrick geht anders mit seiner Krankheit um. Er will nicht wissen. Er fragt nicht. Aber er kämpft. Er will gesund werden. Ich wünschte auch, dass er gesund wird, ich will auch die Hoffnung nicht verlieren, aber ich habe die Prognosen der Ärzte gehört.

 

Und dann ist da die Auberge. Zur Zeit ist noch ganz unklar, wie es weitergehen wird.

Und auch wenn das weniger existentiell ist, es gibt auch meinen blog, den ich nun mit weniger heiteren Texten füllen werde, oder ich höre auf. Wollt ihr ein trauriges Krebstagebuch lesen? Das ist vielleicht eher etwas für Internetseiten, die sich mit Krebs beschäftigen und passt nicht richtig zwischen Mode, Diäten, Psychotests und Kinotipps. Ich weiß es nicht. Sagt ihr es mir.

 

 

 

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Kommentare

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Unfassbar.
Ihr habt beide mein vollstes Mitgefühl. Das Leben kann doch so unglaublich grausam sein.
Patrick kann sich glücklich schätzen, eine so starke Frau an seiner Seite zu wissen.
Und ich halte es für wichtig, wenngleich schwierig, entgegen ärztl. Prognosen weiter zu hoffen.
Es ist mehr als verständlich, ja selbstverständlich, dass dein blog unter diesen Umständen etwas anders aussehen wird.
Ich weiß gar nicht, was ich dir, euch jetzt wünschen soll: Kraft, Mut, Durchhaltevermögen?
Du bist nicht allein, Christiane. Halte durch!

Hallo Christiane,

das ist eine schreckliche Nachricht und wahrscheinlich können nur wenige nachvollziehen, wie es Dir geht. Ich mag Deinen Blog und verfolge ihn schon eine ganze Zeit. Von daher würde ich mich freuen auch weiterhin von Dir bzw. Euch zu lesen. Aber Du mußt für Dich entscheiden, ob Du weiterschreiben willst.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Hoffnung.
Ganz viele liebe Grüße...

Stephanie

Oh, das tut mir schrecklich Leid fuer euch! Ihr habt auch mein vollstes Mitgefuehl. Ich hatte mich schon gefragt warum man von dir so lange nichts mehr gehoert hatte. Das erklaert die lange Stille natuerlich. Ich liebe deinen Blog ganz besonders, freue mich immer sehr ueber neue Eintraege (die immer sehr schoen und einfuehlsam geschildert sind - du hast einen ganz wunderbaren Stil) und waere gluecklich wenn du weiterschreiben wuerdest. Vielleicht spendet dir das Wissen, dass du da draussen viele Leser/innen hast die mit dir fuehlen, hie und da ein bisschen Trost.
Viele liebe Gruesse,
Anita

Liebe Christiane,

wenn Du kannst und möchtest, schreib bitte weiter. Ich würde Deinen Blog sehr vermissen, aber wer könnte nicht verstehen, wenn Du nicht willst? Ich denke an Dich und wünsche Dir und Patrick Hoffnung, Stärke und gute Freunde.
Trotz allem möchte ich Dir zu Deinem Buch gratulieren. Magst Du uns ein wenig mehr darüber erzählen? Worum geht's, wann und wo erscheint es? Ich freue mich jedenfalls schon sehr drauf und wünsche ihm viel Erfolg!

Alles Liebe,
Annette

Liebe Christiane,

ich lese Deinen Blog schon lange und habe mich immer gefreut, wenn ein neuer Eintrag von Dir veröffentlicht wurde. Ich habe selber längere Zeit in Frankreich gelebt und mich beim Lesen in meine "französische Zeit" zurückversetzt gefühlt.
Ich fühle mit Euch und wünsche Patrick und Dir ganz viel Kraft! Ihr schafft das!

Liebe Christine,
Auch ich verfolge Deinen Blog schon lange und lese ihn sehr gern.
Es sind unfassbare Neuigkeiten. Meine Gedanken sind Bei Euch Beiden.
Ich wuensche Euch Kraft und Staerke. Bitte schreibe weiter. Ich weiss aus eigner Erfahrung dass es einem helfen kann in so einer Situation, wenn man sich alles von der Seele schreiben kann.
Alles erdenklich Gute, gib nie die Hoffnung auf...
Herzliche Gruesse aus Texas,
Susanne

Ganz viel Kraft wuensche ich euch. Kaempft weiter, schreib weiter, es wird dir guttun. Mitfuehlende Gruesse.

Liebe Christiane, ich hatte schon immer mal geschaut, ob du wieder einen Beitrag eingestellt hattes und habe dein langes Schweigen auf den Schnee geschoben...
Ich lese deine Beiträge sehr gern. Ob du hier weiter schreibst, kannst du nur für dich alleine entscheiden. Deine Erfahrungen helfen sicherlich anderen und wenn es dir gut tut, dann würde ich mich über deine Zeilen freuen.
Ich bin ganz traurig und kann mitfühlen, wie es dir geht. Ich wünsche dir und Patrick viel Kraft und Gottes Hilfe, vielleicht ein kleines Wunder? Alles, alles Gute für euch, sei umarmt, Brigitte

Liebe Christiane, obwohl ich Dich nicht persönlich kenne, macht mich Dein Eintrag wirklich traurig. Seit zwei Jahren kann ich nachempfinden, was Du schreibst. Hofft mit aller Kraft.

Liebe Christiane,
es tut mir so leid für Euch. Ich wünsche Euch viel Mut und Kraft, durch diese schwere Zeit zu gehen.
Es würde mich sehr freuen, wenn Du weiter schreibst. Ich habe Deinen Blog sehr gerne gelesen. Aber wenn Du aufhören willst, kann das bestimmt jeder verstehen.
Alles Liebe und Gute für Euch!
Elisa aus Washington, DC

Liebe Christiane,

ich hatte mich schon gewundert, warum so lange nichts von dir zu lesen war, aber ich dachte, du steckst eben bis über beide Ohren in deinem Buch... Diese Neuigkeiten allerdings sind schrecklich, es tut mir furchtbar leid für euch beide. Ich bin in Gedanken bei euch und wünsche euch viel Kraft auf eurem Weg.
Es ist sicher eine sehr schwere Zeit und da bleibt auch kaum Raum für anderes, wie diesen Blog. Ich könnte mir vorstellen, dass es hilft, einige Dinge einfach "rauszulassen" und von der Seele zu schreiben. Aber ich könnte es dir auch nicht verdenken, wenn du aufhörst zu bloggen...
Ich drücke dich sozusagen "virtuell" und wünsche euch von ganzem Herzen ein kleines Wunder.
Alles Liebe,
Astrid

Liebe Christiane,
schon von Anfang an verfolge ich Deinen Blog, liebe Deine Art zu schreiben und werde mir auch sicher Dein Buch, wenn es erhältlich ist, zulegen... und die schlimme Nachricht von Patrick, den ich ja noch weniger kenne als Dich, hat mich gerade so unvermittelt getroffen, dass mir hier im Büro die Tränen in die Augen schossen... es ist so ohne Worte und ich wünsche Dir, dass Du Menschen um Dich herum hast (denn auf Familie stehst Du ja nicht so), die Dir nahe sind und Dich unterstützen... Bitte schreib weiter, für Dich und für uns, denn so eine "Bloggemeinde" sollte auch in schlechten Zeiten zusammenhalten...
Alles Liebe von einer Exil-Kölnerin in Süddeutschland, die Dir gern ganz viel Energie über die DSL-Leitung zuschicken würde!
Stephanie

Hallo, Ihr Lieben alle, ich bin noch nicht mal im anscheinend unbeweglichen Blog-Ticker gelandet und habe dennoch schon so viele liebe und mitfuehlende Kommentare von euch bekommen, Danke von Herzen! Das tut mir gut. Fuer mich war es eine gute Entscheidung, darueber zu schreiben und nicht ploetzlich "aus Krankheitsgruenden" aufzuhoeren. Ich weiss noch nicht wie, wie oft und worueber ich schreiben werde, aber ich weiss, schreiben tut mir gut, und wenn es fuer Euch ok ist, umso besser. Danke, fuer euer feedback!

Ueber mein Buch schreibe ich vielleicht mal an anderer Stelle mehr, freut mich aber natuerlich, wenn Ihr daran Interesse habt. Heute nur so viel, es wird ein Taschenbuch, es wird bei Kiepenheuer&Witsch erscheinen und soll Ende Mai unter dem Titel "Zwischen Boule und Bettenmachen" im Handel sein (ich habe das Manuskript zumindest rechtzeitig abgegeben!). Es enthaelt meine Blog-Geschichten und ein paar unveroeffentlichte Texte im gleichen Stil, sodass auch treue Blogleser/innen noch was Neues finden koennen, geschickt, nicht?
Anbei ein Link zu K&W, fuer alle, die es interessiert http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040920

Fuer eben danke ich euch allen nochmals sehr fuer eure Worte und Wuensche, danke fuer so viel Zuneigung und Mitgefuehl, ich bin sehr be- und geruehrt.

herzlichst
Christiane

Liebe Christiane,

auch ich bin von Anfang an dabei und halte deinen Blog für einen der spannendsten, lustigsten, ehrlichsten und schönsten auf brigitte.de. Wenn du kannst, schreib weiter. Wie die anderen Leserinnen vor mir würde auch ich dich gern auf deinem Weg unterstützen - zumindest virtuell. Aber natürlich ist es verständlich, wenn du deine Privatsphäre schützen möchtest.

Wie auch immer du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Kraft, Mut und Zuversicht!
Marisa

Liebe Christiane,
auch ich lese deinen Blog sehr gern und schon eine Weile lang, habe mich auch gewundert warum du nicht mehr geschrieben hast. Was du in diesem Beitrag schilderst tut mir sehr leid. Ich bin selbst manchmal in Südfrankreich und ein guter Bekannter wird zurzeit auch in Nizza behandelt. Vor kurzem bin ich nach Lille gezogen und fange auch an zu bloggen.

Bon courage, alles Gute,
Martina

Liebe cricri,
du siehst und liest, du hast die richtige Entscheidung getroffen und hier im Blog deine Not dargestellt und viel Zuspruch und Anteilnahme erhalten. Es ist nämlich doch zu oft geschehen, dass man sich in seinem Schmerz vergräbt und den Alltag nicht mehr an sich herankommen lassen will. Für mich ist das aber sehr problematisch, auch bei einer so schweren Krankheit das Leben nicht mehr an sich heranlassen zu wollen, Patrick will weitermachen und das ist die Zielrichtung, und du wirst auch weitermachen, meines Erachtens auch mit dem Blog, denn jeder hier Lesende wird Verständnis haben, wenn es große Pausen gibt, aber es wird auch weiter ein berichtenswertes "Französisches Leben" geben, das sich doch ein wenig von unserem unterscheidet und von dem du uns erzählen wirst.
Auf das Buch freue ich mich sehr, dein Schreibstil ist eine wahre Freude, bitte benachrichtige uns doch, wenn es im Handel ist, trotz des Links zu Kiepenheuer&Witsch.
Was bleibt weiter zu sagen, ich denke immer an euch beide, dass doch die Therapie einen echten Aufschub gewährt, ich bange mich sehr um euch und bin dankbar für jede kleine Nachricht.
Heute hat es sogar wieder bei uns geschneit, wie hoch mag bei euch der Schnee liegen und wie befahrbahr sind die Serpentinen zu euerm Dorf, da du doch sicher häufig Patrick besuchen wirst, wie kommst du nach Nizza?
Ich grüß dich ganz herzlich und umarme dich.
marana.

Liebe Christiane,
Das darf nicht wahr sein... es tut mir unendlich leid.
Dir und Patrick viel Kraft und trotz allem Hoffnung nicht aufzugeben Auch auf ein Wunder und eine Spontanheilung.
In Gedanken bei Dir
Irene von Blog nebenan

P.S Glückwunsch zu Deinem Buch- halte uns dazu am laufenden!

Liebe Christiane,

ich drücke Euch beiden ganz feste die Daumen!!!

Deinen Blog habe ich immer gerne gelesen und werde ihn auch weiter gerne lesen. Entscheide so, wie es Dir gut tut.

Liebe Chrsitiane, ich denke an dich, weil ich nicht anders kann. Ich war so traurig wegen der Email. Ich bin in Gedanken immer bei dir...

Bina

Hallo Christiane,
es tut mir soo leid...und ich kann es so gut nachvollziehen. Ich bin gerade in derselben Situation. Mein Mann hat auch ein malignes Melanom, wurde im September an einer Hirnmetastase operiert, hat aber noch mehrere im ganzen Körper und bekommt Chemo. - Und keiner weiß, wie es weitergeht...und ob es überhaupt weitergeht.
Es ging mir ähnlich wie dir. Am Tag davor, saß ich noch mit einer Freundin im Straßencafé und von einem Moment auf den anderen bleibt die Zeit stehen und nichts ist mehr wie es ist.
Ich wünsche euch ganz viel Kraft....und falls du Kontakt aufnehmen möchtest - gerne.
Alles, alles Gute Marie
PS. Ich habe deinen Blog immer sehr begeistert gelesen, da es ein heimlicher Traum von mir ist in Frankreich zu leben und ich so viel der Lebensart der Franzosen wiedergefunden habe.

Liebe Cristiane
ich bin nicht sehr wendig im Umgang mit Worten, habe aber eine Kerze für Patrik im Zimmer stehen. Von Herzen wünsche ich Dir Kraft und Ausgeglichenheit, die Du dann sicherlich an Deinen lieben Lebenspartner weitergeben kannst.
Schreib Christiane, schreib. Hämmere Dein Leid und Deine Sorge in die Tasten, wir alle werden sie aufnehmen und Dich auf diesem Weg begleiten.
Gros bisou aus Barcelona

Liebe Christiane,

das Leben ist manchmal richtiggehend surreal. Von einer Minute zur anderen steht kein Stein mehr auf dem anderen. Fast könnte man sagen "Wie im Film". Aber Leben heißt Hoffen und nach jedem Tal kommt ein Berg. Den zu ersteigen ist oft mühsam - aber die Aussicht lohnt.

Ganz liebe Grüße und viel Kraft sendet Dir

Heike von nebenan

Liebe Christiane, du weißt, dass ich in Gedanken täglich bei Euch bin. Ich wünsche dir und Patrick ... ach, was soll ich Euch nur wünschen. Ich bin traurig und betrübt. Ich möchte dich so gern in die Arme nehmen und dir die Tränen von den Wangen streicheln. Ich möchte Patrick sanft drücken und ihm Trost und Hoffnung spenden.
Und was dein Blog betrifft, so ist es bestimmt gut für dich, deine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Und für die Leserinnen ist es gut, zu wissen, dass zwei Menschen in Südfrankreich ihre positiven Energien brauchen.
Ganz besonders herzlicher Gruß von deiner Renate

Erneut ein grosses DANKE euch allen. Ich heule zwar bei jedem Kommentar, aber Zuspruch und Anteilnahme tun mir auch gut. Danke Margarita fuer die Kerze, danke Marie, ich werde mich melden, danke Renate, Heike, Irene, Bina und Margitta, danke euch allen, die ihr uns Kraft und Hoffnung wuenscht. Beides brauchen wir sehr.
Ich schreibe weiter, es muss sowieso aus mir raus, danke fuer eure Ermutigungen hierzu.
Danke, dass ihr da seid.
Christiane

liebe Christiane,
ich lese Deine Beiträge schon seit langer Zeit, nur fehlt mir, da wir gerade selbst ein Haus bauen, die Muße, um mich reger an manchen Diskussionen zu beteiligen.

Gerade letzte Woche beim Schneeschippen dachte ich an Dein verschneites Dorf und überlegte, ob sie wohl auch gerade mal wieder die Schneeschaufel schwingt?
Das nun Dein geliebter Patrick so unvermittelt mit dieser heimtückischen Krankheit zu kämpfen hat - ich kann es nachvollziehen. Meiner besten Freundin ging es ebenso und ich habe miterlebt, wie sie beide gekämpft haben.
Mir bleiben bei solchen Momenten meistens die Worte im Hals stecken, die Gedanken überschlagen sich.
Ich denke an Euch und schicke meine herzlichsten Grüße und Umarmungen. Du machst es richtig, geb Dich nicht auf und schreibe weiter. Denn von Deiner Kraft und Energie kannst Du Patrick was geben, der im Moment nicht soviel davon hat.
Herzliche Grüße an Euch Beide


Liebe Christiane,

hier sind nun schon so viele Kommentare gekommen, ich habe überlegt, ob ich überhaupt noch einen weiteren schreiben soll ....

Aber in der Hoffnung, dass es vielleicht doch einen klitzekleinen Unterschied macht und dir wenigstens für eine kurzen Moment hilft, wenn ein weiterer, wenn auch völlig fremder Mensch, in der großen weiten Welt an Euch denkt, schreibe ich nun doch.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles, alles Gute, viel Kraft und Hoffnung in dieser schweren Zeit. Es ist unglaublich, was das Leben einem manchmal abverlangt. Wie betäubt, völlig benebelt fühlt man sich in solchen schweren Situationen. Ich glaube, Du tust das Richtige, wenn Du versuchst, Deinen Alltag so gut wie möglich weiter zu leben. Weiter zu arbeiten, zu schreiben ... Vielleicht können wir Dir hier ja ein bißchen Kraft geben, wenn Du sie brauchst.

Alles Liebe
Karen

Liebe Christiane,
wenn du weiter schreiben kannst, schreib weiter. Ich jedenfalls lese den Blog ja nicht nur, weil er unterhaltsam ist, sondern vor allem weil Du ihn schreibst. Ich denke oft an Euch und drücke ganz fest die Daumen.

Liebe Christiane (2), ich bin die, die auch bei Renate Blaes ständig die Katzenseiten kommentiert und ich habe in der Vergangenheit auch mal ein Mail zu Dir gesandt. Ich drücke Euch Beiden ganz fest die Daumen, das alles gut geht. Mein Günter hatte 2004 eine Lungenembolie, ich habe nicht geglaubt, das er es schafft, er hat mir damals soviel positives im Krankenhaus vermittelt und hat nie daran geglaubt, das er es nicht schafft. Er hat mich in der Intensivstation angelacht und sich gefreut das ich da war und das hat mir so viel Kraft gegeben und es ist gut ausgegangen und der Lungenfacharzt, der ihn danach untersucht hat, hat ihm gesagt, hätte er nicht die Unterlagen über die Embolie, er würde es anhand der Ergebnisse nicht glauben. Er war dann bis 2007 marcumar Patient, hat es dann aber auf Anraten einer Ärztin - die nur Vertretung war - aufgehört und es geht ihm gut. Ich wünsche Euch beiden ganz viel Kraft und alles wird gut, wenn man daran glaubt. Es gibt immer wieder einen Schutzengel, der für einen da ist.
Ganz liebe Grüße und melde Dich mal, wenn es Dir danach ist.
Eure Auberge ist so schön, wenn sie nicht so weit weg wäre, ich habe mal in der Provence Urlaub gemacht, würde ich Euch gerne dort einmal besuchen.
Toi, toi,toi und immer positiv denken.
Deine Christiane aus dem Bergischen.

Liebe Christiane,

es tut mir unendlich leid von Patricks Krankheit zu hoeren. Ich weiss aus eigener Erfahrung in welchen tranceaehnlichen Zustand man verfaellt, wenn man mit so einer Diagnose konfrontiert wird. Es ist schwer, stark zu bleiben und doch so wichtig. Ich wuensche Patrick und dir alles, alles Gute und sehr viel Kraft. Unsere guten Wuensche koennen leider nur begrenzt Trost spenden, doch die zahlreichen Kommentare hier zeigen, wie viele Leser und Freunde an dich denken und mit euch beiden fuehlen.

Ganz liebe Gruesse sendet dir Antje

Liebe, liebe Frauen und Freundinnen und Leserinnen, ich schreibe hier noch einmal das gleiche, wie eben schon bei meinem "zweiten" Eintrag der neuen Blog-Aera: ich bin ueberwaeltigt von so viel Anteilnahme, von so viel lieben und persoenlichen Worten und von so vielen e-mails, die mich auch privat erreichen. Niemals haette ich gedacht, dass unser persoenliches Leid so viele von Euch beruehrt. Ich bin manchmal ganz verwirrt, weil ihr mir so persoenlich schreibt, dass ich denke, wir kennen uns aus dem wirklichen Leben.
Ich wiederhole mich vermutlich, aber es tut mir so gut, jeder einzelne Kommentar, und ehrlich, Kraft kann ich gar nicht genug gewuenscht bekommen. Danke dafuer!
Gerade kommt mir die Situation ganz surreal vor, ich denke, angesichts von so viel Zuspruch und positiver Energie kann Patrick gar nicht gehen.
Danke von Herzen fuer alles, fuer alle Worte, Gedanken, Gebete, gute Energie, fuer Buchtipps, Fotos, Musik, fuer eure persoenlichen Erfahrungen, von denen ihr mir erzaehlt. Danke!
Eure Christiane

Auch von mir, Christiane, alles alles Gute für euch beide. Ich mag deinen Blog sehr, weil man merkt, dass du deine neue Wahlheimat trotz oder vielleicht auch wegen diverser Eigenarten gern hast - ich kann mich als Deutsche in meiner Wahlheimat England damit sehr gut identifizieren.
Wenn es dir hilft zu schreiben, dann mach bitte weiter!

Liebe Christiane,
ich lese Deinen Blog auch sehr gerne und habe Deine Einträge schon seit einiger Zeit vermisst.
Und habe, gerade vom Rosenmontagszug im Rheinland kommend, ganz schön geschluckt als ich von Dir gelesen habe...ich fühle mich auch nicht sehr geschickt imWorte finden, möchte aber auch sagen, dass ich Euch alles alles gute wünsche. Ihr seid mir so sympathisch nach dem, was ich von Dir gelesen habe. Ich habe Deinen Mut immer bewundert, "mal eben" einen Neuanfang in Frankreich zu starten und Deine Berichte sind immer so wunderbar lebendig und, ja und was? Es kommt mir immer vor, als würde ich von einer Freundin lesen...Klingt schräg, schwer zu erklären. Ich wünsche Euch unendlich viel Kraft zu kämpfen.
Liebe Grüße, Ute

Oh Christiane...ich habe gerade eben erst hier seit langem wieder gelesen...seit der Umstellung der Webseite kannte ich mich gar nicht mehr aus...
...und was muss ich hier lesen...es tut mir so leid!!!! Was für eine schlimme Nachricht!!! Es tut mir so leid...ich hoffe so sehr es wird alles gut und es gibt Hoffnung für Patrick!!! Ich bin jetzt ganz fest mit meinen Gedanken bei Euch!! Schreib wenn es dir gut tut...sei ganz fest gedrückt, ganz fest...ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, liebe Grüsse Barbara

oh mein gott, ich hab keine worte. würde ich dich persönlich kennen und gerade vor dir stehen, während du das erzählt, würde ich dich einfach nur stumm in die arme schließen.

ich kenne kaum menschen, die nicht schon in der familie, in der nahen verwandschaft oder auch im engsten freundeskreis, oder selber mit Krebs konfrontiert wurden. ich hab eine freundin, sie ist mitte zwanzig und auch für sie gibt es keine rettung den prognosen der ärzte nach. aber auch sie kämpft und man MUSS kämpfen.

wenn du den blog brauchst, um dich mitzuteilen, um tagebuch zu führen, um gedanken zu sortieren, um dich zu verstehen und die welt zu verdammen, dann nutze ihn. es kommt ein wenig auf die brigitte-redaktion an, ob das für die so akzeptiert wird, aber ich denke es ist auch in ihrem interesse. ich kenne kaum menschen, die das thema nicht zu herzen geht. und wenn nicht und du aber willst, dann mach dir woanders nen blog auf und gib uns den link, oder auch nicht.

tu jetzt, was du tun willst. jede sekunde. es ist egal, was "wir leser" wollen, es geht um dich und deinen mann.

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