Bonne année!
Na gut, ich hinke mit den Neujahrswünschen ein bisschen hinterher, aber ich finde, das Jahr ist immer noch ganz schön neu, und ich hoffe, ihr habt es alle gut angefangen, ganz gleich ob ihr schick auf einem großen Fest getanzt habt, ob es Käsefondue bei Freunden gab, oder ob ihr es vorzgezogen habt, erholsam auf dem Sofa zu dösen und das Feuerwerk schläfrig vom Balkon aus anzusehen. Wir haben gearbeitet. Wir hatten das Haus voll mit netten Gästen, und haben gebrutzelt und gezaubert, es gab unter anderem gefüllte Täubchen...
und in Portwein sanft geköchelte Terrine du Foie gras, um euch den Mund ein bisschen wässrig zu machen. Wir freuen uns immer, wenn es gelingt, dass sehr unterschiedliche und zunächst fremde Menschen, die mangels Platz alle um einem grossen Tisch sitzen, sich beim Essen angeregt unterhalten und im Laufe des Abends zu einer netten Gruppe werden. Schön ist auch, dass sich alle, aber wirklich alle, Gäste wie Einheimische, um Mitternacht auf dem kleinen Dorfplatz einfinden, mit Champagner anstoßen und sich um den Hals fallen und bonne année! bonne année! rufen. Es gibt kein Feuerwerk weit und breit, nur die Kinder werfen ein paar Knallfrösche und dürfen so lange draussen rumrennen wie sie wollen. In der Regel wandert ein unternehmungslustiges Grüppchen mit Champagner bewaffnet zu einem etwas abgelegenen Hof, um den älteren Nachbarn dort auch bonne année zu wünschen, und wir gehen wieder zu unseren Gästen.
Unser persönliches Neujahrsfestessen hatten wir hingegen gestern. Wir waren bei Freunden in einem Weiler unterhalb von unserem Dorf zum Essen eingeladen. Die Einladung war aus diversen Gründen schon seit Anfang Dezember mehrfach verschoben worden und musste jetzt einfach mal stattfinden. Denn danach müssen alle Eingeladenen auch noch Zeit für eine Gegeneinladung finden, die nicht allzu lang auf sich warten lassen sollte, denn so macht man das hier, und so geht hier der Winter seinen Gang. Bei aller im Winterambiente erworbener Autofahrerfahrung und trotz Winterausrüstung wie solide Schneeketten hält sich unsere Begeisterung abends auf gefrorenem Schneematsch die Serpentinen unseres Berges runterzufahren, das Tal zu durchqueren um an anderer Stelle wieder vereiste Serpentinen hochzufahren relativ in Grenzen. Zumal diese Strecke in umgekehrter Richtung nachts genauso wieder zurück gefahren werden will. So ist das hier nämlich, wenn man sich besuchen will, die alpine Straßenverbindung selbst zu einem nur 15 km entfernten Ort zieht sich und ist insbesondere im Winter fahrerisch anspruchsvoll bis riskant. Bei diesen Straßenverhältnissen müssten wir mindestens eine Stunde Fahrzeit für die einfache Fahrt einplanen. Ganz abgesehen vom Risiko. Der Weiler, also eine Ansammlung einiger Häuser, liegt Luftlinie jedoch nur etwa drei Kilometer unterhalb unseres Dorfes, so dass ich vorgeschlagen habe, anstatt aufgrund der Straßenverhältnisse der Einladung fernzubleiben, wir uns doch zu Fuß durch den Schnee dorthin begeben könnten. Ich habe das vorgeschlagen! Das muss hier klar gesagt werden. Aber ich mache solche Vorschläge gern mal fröhlich naiv und heute würde ich sagen, vollkommen realitätsfern, insbesondere was meine persönliche Kondition angeht. Aber, wie gesagt, ich schlug das vor, Patrick schaute mich bewundernd an, stolz, dass er so eine sportlich-couragierte Frau an seiner Seite hat und kein verweichlichtes Mäuschen, und so haben wir uns polartauglich angezogen und sind losgestapft. Leider war es nicht sternenklar und monderleuchtet sondern eher neblig grau und finster, und leider haben wir auch keine Raquettes, also Schneeschuhe, so dass wir nur mit Stöcken und Taschenlampe (superunpraktisch übrigens, weil man Taschenlampe und Stöcke nicht gut gleichzeitig halten kann) durch den leider ziemlich hohen und verharschten Schnee nach Bantes gestiefelt, getrampelt, gekeucht, gerutscht und gelegentlich bis zum Oberschenkel eingebrochen sind. Ich versuchte der von Patrick getrampelten Spur zu folgen, aber hier bewahrheitet sich das Sprichwort, dass es nicht einfach ist, in die Fußstapfen eines anderen zu treten, denn aufgrund anderer Beinlänge meines traceurs führte das zu einem anstrengenden Gehopse meinerseits. Hin, bergab, war das zwar auch schon kein Kinderspiel, aber irgendwie noch sportlich und überwiegend lustig. Zurück, gegen Ein Uhr morgens und bergauf, mit viel leckerem Essen, Wein und Champagner im Bauch, da sieht der Weg schon ganz anders aus. Wieder raus aus dem behaglichen kleinen holzofengeheizten Häuschen, in dem ich schon müde vor mich hingedöst habe, in die Kälte, brrrrr... In Bantes schneeregnete es zudem, und das, obwohl es nur dreihundert Meter tiefer liegt. Aber das matscht den Schnee gut zusammen und es wird rutschig. Der Schneeregen ist nachts noch ein bisschen unangenehmer und nasser, so kommt’s mir zumindest vor, die Nase läuft ständig, das Kinn friert ein, die nassen Flocken setzen sich auf meine Brille, wo ich doch sowieso schon nachtblind bin: Es war furchtbar! Patrick trieb mich, die ich ununterbrochen „so eine Scheißdrecksidee!!!!“ fluchte und „ich kann nicht mehr“ heulte, mit ermutigenden „du schaffst das, chérie“ und gelegentlich auch strengen Worten „jetzt hör auf zu heulen und lauf einfach!“ den Berg nach oben. Auf halber Strecke wurde der Regen dann wieder zu fetten Schneeflocken, und wir sind eingeschneit und verschwitzt, also innen und aussen vollkommen nass, um halb drei bei uns auf dem Berg angekommen. Oh, wie liebe ich solche Einladungen! Heute bin ich, vergessen ist mein nächtliches Lamentieren, zugegebenermaßen ein bisschen stolz auf unsere sportliche Leistung, und auch ein bisschen muskelkatermüde. Den Champagner hatten wir schon auf dem Weg ausgeschwitzt, so dass wir wenigstens keinen Kater haben. Avoir une gueule de bois, eine „Holzfresse“ haben, heißt der Kater übrigens auf französisch. Aber unsere nächste Anschaffung sind ganz klar Schneeschuhe und Stirnlampen.
Morgen ist Dreikönigstag, und in ganz Frankreich werden morgen, richtigerweise müsste man sagen „ab morgen“ die Galettes des Rois gegessen. Galettes des Rois ist im Norden Frankreichs traditionell ein Blätterteigkuchen mit Mandelcreme gefüllt, im Süden ein runder brioche, sprich Hefekuchen, der mit mit kandierten Früchten und Hagelzucker verziert ist. Den Mandelcremekuchen gibts hier aber auch zu kaufen, oder er wird selbst gebacken, und er ist insbesondere bei Kindern beliebter, weil er so schön knatschig süß ist. Zum gekauften Kuchen gibt’s auf jeden Fall eine goldene Pappkrone, und in den Kuchen ist ursprünglich eine „fève“, also eine Bohne, eingebacken. Heute heißt das zwar immer noch fève, eingebacken ist aber eine der klitzekleinen provenzalischen Krippefiguren, eine der Santons.
Die Galettes des Rois isst man natuerlich zu mehreren. Man is(s)t ja nie allein in Frankreich, und bei solchen Gelegenheiten natürlich auch nicht, entweder trifft man sich in der Familie oder im Freundeskreis, man teilt den Kuchen mit Arbeitskollegen oder mit den Nachbarn, auf jeden Fall, wo immer ab sofort Menschen zusammenkommen, bringt mindestens einer einen Dreikönigskuchen mit. Der Kuchen wird dann in so viele Stücke geteilt wie Anwesende da sind, oft entscheidet dann das jüngste Kind, wer welches Kuchenstück bekommt, und dann wird der Kuchen von allen gleichzeitig gegessen, und wer das Figürchen in seinem Kuchenstück erwischt (und sich nicht einen Zahn daran ausgebissen hat), ist der König für diesen Tag. Hurraaa!!! Er darf die Krone aufsetzen und gleich auch den nächsten Kuchen (oder auch eine Flasche Champagner) bezahlen! Und so geht das hier eigentlich den ganzen Januar durch: Jeden Tag gibt irgendwo jemand eine Galettes des Rois aus. So geht das bis zu Maria Lichtmess Anfang Februar, dem Chandeleur, da werden dann überall Crêpes gebacken...
Das Rezept für die Galettes des Rois, wie Patrick sie macht:
http://www.goosto.fr/recette-de-cuisine/galette-des-rois-10000495.htm
oder ein einfacheres, ohne die Crème patissière:
http://www.odelices.com/recette.php?num=166
und hier vor allem die Technik schön mit Fotos:
http://www.meilleurduchef.com/cgi/mdc/l/fr/recettes/galette_rois_ill.html
gutes Gelingen!
Köstlicher Bericht, liebe Christiane. Ich seh dich schon vor mir, mit Moonboots und Stirnlampe durch die nächtliche Winterlandschaft stapfen, frohen Mutes und voll der leckeren Köstlichkeiten und Champagners. Ein fröhliches Liedchen auf den Lippen ... :-)))
Ich wünsche Euch ein wunderbares und glückliches Neues Jahr - mit vielen sympathischen Gästen.
Herzlicher Gruß von Renate, die sich schon auf deinen nächsten Beitrag freut!
P. S.: Dieser Kuchen mit Mandelfüllung ... mhhhhhmmmmmm der klingt ja schwer lecker. Gäbe es da vielleicht ein Rezeptchen?
Kommentiert von:Renate Blaes | Montag, 5. Januar 2009, 22:05 Uhr
Liebe Renate, ich hatte schon ueberlegt, das Rezept beizufuegen, es ist aber (Zitat Patrick, den ich grad nochmal interviewt habe)"une vraie merde", sprich, die beiden Crèmes, die Mandelcrème und die Crème patissière, die gemacht werden muessen, sind "long à preparer", selbst, wenn du auf gekauften Blaetterteig zurueckgreifst. Wir haben gerade Gaeste, aber falls ich heute nachmittag dazu komme, uebersetz ichs dir. Ich bin im uebrigen erkaeltet... war ja fast klar bei so einer Aktion.
Kommentiert von:Christiane | Dienstag, 6. Januar 2009, 11:24 Uhr
Hallo Christine,
ich lese dein Blog schon sehr lange und möchte zur Frage von Renate diesen Link einfügen: http://chaosqueenskitchen.twoday.net/
Bei einigen Foodbloggern ist gerade das "King cake" Thema am köcheln. Da findest Du interessante Anregungen und kannst Dir "dein" Galette Rezept aussuchen
Kommentiert von:claudia | Dienstag, 6. Januar 2009, 12:27 Uhr
Hallo Claudia und Renate, und wen es sonst noch interessiert, danke fuer den link (kuck ich gleich mal rein), ich habe auch gerade zwei Rezepte sowie eine Fotoanleitung im Artikel verlinkt... gutes Gelingen!
Kommentiert von:Christiane Dreher | Dienstag, 6. Januar 2009, 12:34 Uhr
Wieder mal ein toller Bericht! Danke! Und alles Gute für 2009. Die Rezepte schaue ich mir sogleich an.
Danke an alle!
Kommentiert von:Brigitte | Dienstag, 6. Januar 2009, 14:01 Uhr
Prima, danke für den Link liebe Claudia, wo es übrigens auch noch etliche andere hoch interessante Rezepte gibt.
Gute Besserung, liebe Christiane und ein Gruß in die Runde - von Renate
Kommentiert von:Renate Blaes | Sonntag, 11. Januar 2009, 18:33 Uhr
Hallo Christiane,
gute Idee mit den Schneeschuhen, haben wir auch. Was mich bei den Berichten von französischen Essgelagen immer wundert, ist, dass die Franzosen nicht dick werden, oder sehe ich das falsch? Wie machen die das? Solche sportlichen Aktionen wie Eure sind ja sicher nicht Standard nach einer Einladung zum Essen.
Kommentiert von:freya | Sonntag, 11. Januar 2009, 21:25 Uhr
Liebe Freya, also zunäxt ist hier auf dem Land, wo fast alle körperlich arbeiten, immer wichtig, dass man genug gegessen hat. Ein bisschen runder (sprich "kräftig" in jedem Sinn) ist hier sogar ganz gern gesehen. Ansonsten sehe ich den Unterschied beim deutsch-franzoesischen Essen so: Die Franzosen stellen viel Essen auf den Tisch, man soll alles sehen und essen können, man soll satt werden können. Die Franzosen wissen auch, dass es mehrere Gänge gibt, und dass man sich nicht am Brot und den Häppchen des Apéros satt essen muss. Sie tun es auch nicht. Man isst von allem, aber nur wenig. Man überspringt z. B. den Käse oder das Dessert (vielleicht nicht gerade wenn man eingeladen ist). Die Deutschen, die ich hier erlebe, essen alles ratzekahl auf und sind dann unglücklich, weil sie Magenschmerzen haben und schlecht schlafen. Ich sage immer, das Essen ist ein Angebot, sie müssen das nicht alles aufessen, aber das wird nicht verstanden. Die Franzosen nehmen ein Stückchen Käse vom grossen Brett, die Deutschen probieren alle Sorten durch. Hängt natuerlich auch damit zusammen, dass die Urlauber in der Regel nur ein, zwei Wochen hier sind, und "alles mitnehmen" wollen. Wenn man jeden Tag so essen kann, ist es irgendwann auch nicht mehr so interessant.
Ich persönlich aber habe mehr als zehn Kilo zugenommen seit ich hier lebe, das hängt vor allem damit zusammen, dass ich mich für die Reste zuständig fühle...
Kommentiert von:Christiane | Montag, 12. Januar 2009, 12:25 Uhr
Wie nett beschrieben - wenn ich nach Frankreich gehen würde dann würde ich auch in der ersten Zeit zunehmen.. ich kann einfach nicht wiederstehen und die Auswahl in den Supermärkten - lecker. Gott sei dank bin ich 2009 mindestens 3 Wochen in Frankreich - da freu ich mich schon sehr drauf. Gruß Polli
Kommentiert von:polli | Dienstag, 13. Januar 2009, 12:07 Uhr
:)) Danke, Polli! Freut mich, wenn du dich auf deinen Frankreich-Urlaub freust, ich wuensche dir und deiner Familie dort leckere kulinarische Genuesse und viele nette Begegnungen! Und jede Menge Erholung natuerlich auch. Lieben Gruss!
Kommentiert von:Christiane | Dienstag, 13. Januar 2009, 14:33 Uhr
hallo christiane,
ja du hast recht-in frankreich isst man anders vor allem aber auch gemütlich und lange und das trägt, nach neuen wissenschaftlichen erkenntnissen dazu bei, schlank zu bleiben.
um aber auch obejktiv zu sein - ich sehe (wohne ja in paris) zunehmend auch immer mehr "gewichtige" französinnen gibt. was mir allerdings von anfang an aufgefallen ist in frankreich - die französische frau hält sehr viel auf sich, ihre ausstrahlung ganz nach dem motto (hab' ich nach 2 wochen aufenthalt dort als guten rat mitbekommen) "was glaubst du was deinem mann besser gefällt eine saubere küche oder eine schöne frau?". na ja, ich bin jedenfalls sehr lernfähig.
aber ich kann nur alles bestätigen, was du schreibst
lg maja
Kommentiert von:maja | Sonntag, 18. Januar 2009, 15:53 Uhr
Allô Christiane,
ich weiss das kommt spät, trotzdem Gutes Neues Jahr!!
Die Wanderung klingt ja abenteuerlich! Dabei hattest Du doch vor gar nicht langer Zeit einen Fuss gebrochen, Respekt dass Du da schon wieder solche Wanderungen machen kannst.
Alles Liebe Barbara
Kommentiert von:Barbara | Dienstag, 20. Januar 2009, 13:45 Uhr
Hallo Maja, hallo Barbara, danke fuer die Neuhjahrsgruesse! Barbara, ich hab das natuerlich gern ein bisschen lustig geschrieben, aber wenn ich gewusst haette, auf was ich mich einlasse, haette ich es nicht gemacht. Ich hatte ziemlich Angst, mir weh zu tun. Im Nachhinein ist ja alles gut und tatsaechlich vertraue ich meinem linken Fuss wieder, aber die Knoechelzerrung spuere ich bei ungeschickten Bewegungen immer noch, insbesondere beim Einbrechen in den Schnee hab ich jedes Mal geschrien und Herzklopfen gehabt!
Liebe Gruesse in die Metropolen!
Kommentiert von:Christiane | Dienstag, 20. Januar 2009, 15:17 Uhr
aehm... es ist mein rechter Fuss... dem ich wieder vertraue, der linke hat sowieso brav gearbeitet...
Kommentiert von:Christiane | Dienstag, 20. Januar 2009, 15:26 Uhr
Der linke klingt aber mehr nach ganz grossem Kino, und was ist schon der eine ohne den anderen? ;o)
Ich lese Deinen Blog mit stillem Vergnügen und habe viele ähnliche Erfahrungen in Katalonien gemacht. Hier in Spanien gibt es auch einen Dreikönigskranz. Der enthält einen König und eine dicke Bohne. Wer den König bekommt, darf eine beigelegte Krone tragen, wer die Bohne findet, muss den Kuchen bezahlen. Hab schon Leute heftig schlucken gesehen. Und dieses Jahr hat mein Mann den König geköpft, weil alle nur ein ganz kleines Stückchen wollten ;oD
Grüsse
Mamita
Kommentiert von:mamita | Mittwoch, 21. Januar 2009, 9:11 Uhr
Bonjour Christiane, tout le monde ! Dernier jour de l'année pour souhaiter
BONNE ANNÉE !
In Frankreich dürfen wir noch den ganzen Januar lang ein gutes neues Jahr wünschen. Je länger das Fest umso schöner !
Mit herzlichen Grüßen aus Toulouse-Blagnac,
Karin
Kommentiert von:Karin | Samstag, 31. Januar 2009, 9:50 Uhr
Nun geht die Galettes-des-Rois-Orgie ja so langsam dem Ende zu, und ... wieviel Pfunde hat's gebracht? BONNE ANNÉE ! kommt nur ein wenig verspätet, habe aber gelesen, dass man es den ganzen Januar hindurch wünschen darf.
Ansonsten habe ich dein Schneeabenteuer in Gedanken wiederholt mit dir durchlitten, aber ich sag dir, ich neige auch zur Schlaumeierei indem dass ich behaupte, dieses oder jenes wäre ein Kinderspiel und just habe ich die Belastung unterschätzt, bei mir ja besonders jetzt, da ich doch spürbar älter werde.
Demnächst fahren wir wieder nach Heidelberg, wie soll's sein, zum "Großen Fressen", sprich "Kohl und Pinkel" an den Neckar transferiert, und der Tagungsort ist wieder das Haus, aus dessen Fenster ich schon einmal ein Bild gezeigt habe. Ich werde an dich denken.
Das nächste Frühjahr kommt bestimmt, in der Hoffnung, dass ihr doch noch genug Holz vor der Tür habt, grüße ich ganz herzlich.
marana
Kommentiert von:Marana | Dienstag, 3. Februar 2009, 12:13 Uhr