Mit dem Auto durch Sibirien

Astrid Wallner (43) fährt mit bei der Expedition Paris - New York auf dem Landweg. Dabei reist sie quer durch Sibirien.

mehr zur Autorin / zum Autor

ganz im Osten = ganz im Westen?!?

Noch drei Wochen und dann sind in Hamburg wieder die schönsten Wochen des Jahres: Hamburger Skiferien. Allein mit Holländern, Russen und Einheimischen auf den schönsten Pisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Herrlich! Doch als ich in der letzten Woche unter all den anderen Bildern von Reparaturen an den Expeditionsjeeps schon die ersten Pistenfotos fand, wollte ich meinen Augen nicht so recht trauen...

weiter lesen "ganz im Osten = ganz im Westen?!?"

rabotat, rabotat, rabotat

"Arbeiten, arbeiten, arbeiten" - mit dieser Haltung unterstützt das Expeditionsteam im Augenblick die weltweit einheitlich bestehende Meinung über den fleißigen Deutschen. Denn auch im tiefsten Sibirien macht die Notwendigkeit nicht vor dieser Tugend halt. Was gearbeitet wurde? Die Trailer sind nicht mehr wieder zu erkennen. Wenn nur die Bedingungen für die viele Arbeit etwas besser wären...

weiter lesen "rabotat, rabotat, rabotat"

Beringstraße sehen - und drüber fahren

Den Ofen im Fischercamp mitten im Nichts einheizen, mit tschuktschischen Rentierhirten Tee trinken, fangfrisch-tiefgefrorenen Fisch roh von der Saite geschnitten genießen, unberührte Landschaften durchqueren, der Faszination des arktischen Lichts erliegen, immer wieder neue Begegnungen voller Herzlichkeit erleben, einen der Expeditions-Jeeps fahren, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit austesten, echtes Teamgefühl mitwachsen lassen und natürlich dem Mythos Beringstraße nachspüren - das sind nur einige Faktoren, die die Faszination der "Paris - New York Transcontinental" ausmachen. Wer das live erleben möchte, hat jetzt die einmalige Chance dazu...

weiter lesen "Beringstraße sehen - und drüber fahren"

je kälter die Gegend, desto wärmer die Menschen

Schon in der deutschen Botschaft in Moskau wurde uns im letzten Winter gesagt, dass die Menschen immer gastfreundlicher würden, je weiter wir nach Osten kämen. Eine Einschätzung russischer Gastfreundschaft, die an jeder Station mehrfach geäußert wurde, zuletzt im deutschen Generalkonsulat in Novosibirsk. Danach kamen wir in die Mongolei - und da waren die Menschen unglaublich gastfreundlich. Tatsächlich! Dass diese Wärme und Herzlichkeit, mit der wir überall empfangen wurden, noch zu steigern sein würde, schien uns allen nicht möglich. So lange, bis wir in Ulan-Ude eintrafen...

weiter lesen "je kälter die Gegend, desto wärmer die Menschen"

Im Team mit Mystik und Mythen

Tagelang haben sich die Mitglieder des Expeditionsteams im sibirischen Bermuda-Gebiet mit der Bezwingung eines Passes gequält. Das, was sich dort ereignet hat, treibt mir immer noch Schauer über den Rücken. Denn ganz offensichtlich kann sibirisch Bermuda karibisch Bermuda in puncto Mystik locker das Wasser reichen....

weiter lesen "Im Team mit Mystik und Mythen"

Bermuda in Sibirien

Erst die Geschichte mit dem gesunkenen Kettenfahrzeug und dann auch noch die Gewissheit, ein Gebiet durchfahren zu müssen, dass bei den Einheimischen "Bermuda-Gebiet" genannt wird - so in etwa war die Ausgangslage des Expeditionsteams bei der Abfahrt in Nunligran. Jetzt wissen wir: Die sibirische Bermudaregion steht ihrem karibischen Bruder in nichts nach...

weiter lesen "Bermuda in Sibirien"

im Land der Eisprinzessin

Stell Dir vor, Du musst von A nach B. Auf diesem Weg befindet sich ein großer See mit einer Breite von 13 Kilometern, den Du überqueren musst. Es gibt keinen anderen Weg. Du hast theoretisch drei Möglichkeiten, den See zu überqueren:
a) mit dem Boot
b) mit dem Flugzeug
c) warten, bis das Eis trägt und dann hinüberfahren.
Da es sowieso Dein erklärtes Ziel ist, die ganze Strecke aus eigenem Antrieb auf den Rädern Deines Fahrzeugs zurückzulegen, bleibt nur Möglichkeit c. Wie fühlst Du Dich, wenn Du hörst, dass an der Stelle, an der Du morgen den See befahren möchtest, in der letzten Woche gerade noch ein Kettenfahrzeug eingebrochen und versunken ist???...

weiter lesen "im Land der Eisprinzessin"

Karawane nach Nunligran

Blickt hier eigentlich noch einer durch, wer nun mit den Expeditions-Jeeps unterwegs ist und wer nicht? Also, fest steht mal, dass der F2 im Augenblick mit Rudi und Wolfgang rein oberbayrisch besetzt ist. Und das Fahrerteam des F1 ist mit Viktor, Evgeny K. und Matthias mehrheitlich russisch unterwegs. Aber auf sonderbare Art hat sich der Konvoi in Enmelem mehr als verdoppelt...

weiter lesen "Karawane nach Nunligran"

am anderen Ende der Welt

Viel weiter weg als das Expeditionsteam jetzt unterwegs ist, geht es von hier aus kaum. Nicht mehr lange und die Fahrzeuge der Paris - New York Transcontinental nähern sich andersherum um den Erdball wieder an uns an. Bis dahin muss das Team von Enmelem aus noch nach Providenja und Uelen, um dann die Datumsgrenze inklusive Beringstraße zu überfahren und wieder zurückzukommen. Grund genug, jetzt ein paar Eindrücke aus der fernen, fremden Welt in Tschukotka zu genießen!

weiter lesen "am anderen Ende der Welt"

in diesem Winter die Ersten

Stolz, Freude und Erleichterung - das sind die Gefühle, die die Mitglieder des Expeditionsteams in diesem Moment zu Recht bewegen. Sie haben etwas geschafft, was in diesem Winter noch niemand vorher geschafft hat: Sie haben mit ihren Fahrzeugen das dreiarmige Flussdelta unmittelbar vor Enmelen überquert.

weiter lesen "in diesem Winter die Ersten"