Sabine Bongenberg (41) hat auf BRIGITTE.de eine Reise nach Neuseeland gewonnen. Im Blog berichtet sie von ihren Erlebnissen.
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Und jetzt ist Montagmorgen. Draußen wird gleich der Kölner Karneval lostoben, aber heute tobt er noch ohne mich. Der "Zoch" war noch nie so mein Ding und ohne die Ansage von Guide Hans-Werner weiß ich ja nun auch gar nicht, welche Schuhe ich anziehen muss, wo ich hingehen soll und wie die Verpflegungslage sein wird. Aber ich denke, heute abend wird schon was gehen.
Aber da ich ja jetzt noch etwas Zeit habe, möchte ich hier noch einmal den Raum nutzen, um mich zu bedanken und verabschieden:
weiter lesen "....was ich noch zu sagen hätte..."
Und da ja eine Reise mit einer insgesamt 24stündigen Flugdauer auch nicht so mit einem Wimpernschlag vorbei ist, anbei dann noch ein ausführlicher Bericht.
Die ganze Truppe hatte sich dann pünktlich zur Gepäckverladung und zum Verabschieden von Maik eingetroffen, denn er reiste ja erst am Abend aus dem immer noch verregneten Christchurch ab. Auf der Fahrt zum Flughafen erzählte uns Hans-Werner dann nicht eine Geschichte aus der Maori-Welt, sondern sang unserer Truppe zum Abschied - und noch einmal erwähnt für das werdende Geburtstagskind (also für mich) - den alten irischen Segenswunsch:
weiter lesen "Mach' zum Abschied zärtlich Hongi - der 26. Tag Reloaded"
"Hongi": (Def.) - Maori-Gruss durch Aneinanderpressen der Nasen."
Heute heißt es für unsere Truppe Abschied von Neuseeland zu nehmen.
weiter lesen "Mach' zum Abschied zärtlich Hongi - der 26. Tag"
"The rain is raining every day,
upon the right and unright fella,
but more upon the right, because
the unright has the rights umbrella "
Heute hatten wir den ersten Tag, an dem es von morgens bis abends in einer Tour regnete. Immerhin ließ sich Petrus etwas einfallen, den teilweise plätscherte es in dicken Tropfen, schlug Blasen auf dem Asphalt, plitscherte-plätscherte in kleinen Tröpfchen oder kam als Sprühregen von der Seite. Ein insgesamt scheußlicher Tag.
weiter lesen "Et rääänt - Christchurch - der 25. Tag"
Nach dem letzten gemeinsamen Campfrühstück( wie immer von den Helden des Frühstücks Matthias Zwo und Stefan vorbereitet) folgte unsere Abschiedswanderung.
Hans-Werner lotste seine Schäfchen heute auf den Mount John und daher auf den "Mount John Walkway", der zu einem kleinen Observatorium auf dem Gipfel des Berges führt. Da das Ganze als "kleine Wanderung" angekündigt war, gingen wir die Sache sehr entspannt an. Dabei hätte uns ein Blick auf H.W. Füße eines besseren belehren können: Spaziergänge - also so alles unter 15 km - macht er mit Sandalen, wenn es ein bisschen ernster wird, trägt er die Halbschuhe. Heute trug er die Halbschuhe.
weiter lesen "Von Schafen und Hunden - der 24. Reisetag"
Nach einem kurzen Frühstück im Hotel ging es heute in den Mount Cook National-Park. Aber erst nach einem kurzen Stopp, der der Vorbereitung des Abendessens gewidmet war. Da es heute Abend Lachs a la Plancha (vom Grill) gibt, machten wir kurz an einer Lachsfarm halt. Hier durften wir die Tierchen dann ein bisschen anfüttern und nahmen deren kürzlich auf gewaltsame Art und Weise zu Tode gekommenen Artgenossen in Empfang. Hier kann Frau dann auch einmal zeigen, was ihr so alles an den Haken geht.
weiter lesen "Aoraki heisst "Wolkenaufspießer" - Reisetag 23"
Wenn ich jetzt erzähle, dass wir wieder um 8.30 Uhr starteten, erzähle ich bekanntermaßen ja mittlerweile nichts Neues mehr, so dass ich mir das Gejaule über diese Startzeiten mittlerweile sparen kann. Interessant war allerdings die Unterhaltung während der Fahrt: Es war an diesem Morgen recht kühl und da ohnehin noch einige Punkte hinsichtlich der weiteren Reiseplanung zu klären waren, zückte Matthias seine Reiseunterlagen und stieß dabei auch auf die Temperaturtabellen. "Ach, guck mal", sagte er "Hier sind ja tatsächlich recht kühle Temperaturen ausgewiesen. Kein Wunder, dass es so kalt (rund 9 Grad) ist." Grundsätzlich konnte ich diesen Gedankengang nachvollziehen. Hier im Speziellen aber nicht, da sein Zeigefinger unter der Temperaturanzeige vom August lag. "Naja, sagte ich, im August ist es ja tatsächlich recht kalt." "Aber ?????" "Wir haben Februar" " Morgens braucht er immer ein bisschen, um warmzulaufen...
weiter lesen "Steile Straßen und göttliche Boule-Spiele - Reisetag Nr. 22"
Von den Seen Te Anaos ging es heute morgen wieder an die Küste und zwar nach Dunedin (sprich: "Danieden"). Auf der Hinreise erzählte uns Hans-Werner die Maori-Geschichte von Ru-Ru, der als vierter Sohn der Familie die niedrigste Stellung einnahm und der "Underdog" schlechthin war. Seine Brüder zeichneten sich offensichtlich durch erhebliche - nicht näher definierte - körperliche Vorzüge aus, die der jüngste laut seiner Erzählung nicht hatte. Dafür waren die Älteren wohl nicht die hellsten Kerzen im Leuchter. Die Söhne zogen dann auf Brautschau aus, um die "Schönste der Schönen" zu freien und der jüngste wurde als Kofferträger und Befehlsempfänger mitgenommen. Auf der Insel angekommen, auf der das Objekt der Begierde wohnte, ergab sich das kleine Problem, dass es bei den Maoris unhöflich ist, danach zu fragen, wo jemand wohnt. Durch einen Zufall gelang es Ru-Ru jedoch, die "Adresse" der jungen Frau herauszufinden. Seine naiven Brüder ließen sich dagegen von ihrem jeweiligen Gspusi verklickern, dass diese die gesuchte "Schönste" sei, so dass alle mit der vermeintlich tollsten Frau nach hause kehrten. Und hier konnte der Jüngste auftrumpfen, denn er hatte das Herz der Traumfrau erobert.
Gegen Mittag kamen wir dann in Dunedin (gesprochen: "Danieden") an, wobei die kleine Besonderheit zwischen Schreibweise und Aussprache heute dazu führte, dass der beste Reisebegleiter nach Passieren der Ortseingangstafel erfreut ausrief:
weiter lesen "Albatros, Albatros - Reisetag 21 "
Am Morgen verteilte sich die Gruppe insgesamt, denn ein Teil machte eine kombinierte Boots- und Schiffahrt auf dem Doubtfull-Sound, der seinen Namen daher trägt, dass Cook beweifelte, ob er hier im Leben noch einmal rauskam. Ich denke, viele Touristen in der Kölner Innenstadt wissen, wie sich der Mann gefühlt haben muss.
weiter lesen "Over the Hill and far away - Reisetag Nr. 20"