"Du musst jetzt die Zähne zusammenbeißen!" kam gestern von jemandem, dem ich erzählte, dass es mir gerade nicht ganz so gut geht. Ein Satz, den ich zu oft hörte und der bei mir hochallergische Reaktionen hervorruft.
Diese Person ist immer parat, macht Männchen sobald man sie ruft und macht alles, selbst wenn sie gar nicht möchte, geschweige denn kann. Ihr Credo sind die zusammengebissenen Zähne und mit denen knirscht man dann, tut aber trotzdem, was verlangt oder gewünscht wird. Etwas abzulehnen ist ihr fremd. Diese Person wirkt verkrampft und ist fixiert darauf, durch das, was sie tut, in den Mittelpunkt zu gelangen. Sie verwechselt den Zustand des "Parat sein" mit Zuneigung. Anstatt herzlich in die Welt zu gehen und ihr offen zu begegnen, ist sie verkrampft und völlig verbissen und tut, was man ihr sagt. Und fühlt sich ausgenutzt und erreicht nie das eigentliche Ziel: Nämlich angenommen zu werden, wie sie eben ist.
Mal abgesehen davon, dass man sich so den Zahnschmelz ruiniert, ruiniert man sich wohl auch das Innenleben. Dabei war ich auch mal ein bisschen so ...