Vor einigen Jahren bekam Birgit Bauer die Diagnose Multiple Sklerose. Im Blog berichtet sie, wie die Krankheit ihren Alltag verändert.
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... kann keiner verwehren. Auch wenns im Supermarkt vor dem Kühlregal mit Milchprodukten ist.
Wie es kam? Es war gestern Nachmittag. Ort: Supermarkt, genauer gesagt das Kühlregal. Ich stand vor dem Quarkabteil und studierte das Angebot ...
weiter lesen "Ein Tänzchen in Ehren ... "
Ja, ich gebe es zu, es war in den letzten Wochen nicht wirklich so toll. Ich war versunken in Grippenviren, Infusionen und meiner Schramme, die sich in mein Herz gegraben hatte.
Abschied, Loslassen und Erkenntnisse beeinflussten mich etwas negativ und knickten mein Selbstbewusstsein. Der Abschied ist noch da und wird noch eine Weile bleiben, wie ich vor einigen Wochen schrieb, ist eine meiner engsten Freundinnen davon betroffen und ich fühle sehr mit ihr und versuche, für sie da zu sein. Das nur am Rande denn: Ich hatte heute das erste Mal das Gefühl wirklich wieder da zu sein. Mir wieder selbst vertrauen zu können, ist die Erkenntnis des Tages. Das finde ich genial! Ich bin begeistert.
weiter lesen "Wieder da ... "
... hat mehr vom Leben. So heißt das Buch von John Selby, der den entspannten Weg zu mehr Gelassenheit verspricht und das ich gerade lese. Und es hilft. Denn ich bin ein ungeduldiger Mensch und finde nichts schlimmer, als Unpünktlichkeit.
Der beste Mann der Welt, nämlich meiner, ist da überhaupt nicht kompatibel. Er kommt immer zu Verabredungen, aber immer mit Zuschlag. Das heißt, 20 bis 30 Minuten Verspätung muss man einkalkulieren, dann erscheint seine Herzblättrigkeit und versprüht Freude und Frohsinn gegen den leicht aufkommenden Unmut.
weiter lesen "Wer warten kann ... "
Heute wurde ich wirklich ärgerlich und ich konnte mich gerade so zurückhalten, um nicht ausfällig zu werden. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ganz schön deutlich werden kann und vor allem, meine deutliche Sprache dann gerne mit ein wenig Deftigkeit würze.
Es geht um Undankbarkeit, um respektloses Verhalten dem Leben gegenüber.
weiter lesen "Undankbar ..."
Liebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie eigentlich, wie es ist, wenn man einfach vergessen wird? Fand ich mich diese Woche doch glatt auf der wackeligen Bank vor dem Haus wieder. Noch nicht einmal der Kater war da. Gut, die Bauer gab mir noch die dicke Jacke mit, aber sonst? Wie kann man mich vergessen? Das ist nicht das passende Verhalten für mich als Fräulein Trulla von Welt.
weiter lesen "Fräulein Trullas Kommentar der Woche!"
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn mir jemand mit der Behauptung kommt, mich heilen zu können, gehe ich gerne an die Decke oder hege perfide Mordtheorien. Das Wort "heilen" hat so eine tiefe Bedeutung, so eine krass gute Aussage und es sagt eben auch, dass man, im Zusammenhang mit Trullabewirtern, die MS quasi ausrotten, wegkurieren und nachweislich eben verschwinden lassen kann. Heilen eben.
weiter lesen "Ein geschenkter Gedanke ... "
Ok, wenn Begeisterung so einfach auszulösen ist, will ich das auch!
Ich hatte grade Gänsehaut!
weiter lesen "Zurücklehnen und genießen .. "
Seit einiger Zeit bin ich Fernstudentin. Das heißt, dass ich von Zeit zu Zeit vor einem Lehrheft sitze und still vor mich hinbrüte. Es ist ein Traum, den ich mir erfülle und den ich genieße. Ich kriege Input und ich mag es, Input zu kriegen. Dieses Studium ist ein Berg. Man kann ihn planen, hat Steighilfen und kleine Transportmöglichkeiten, um ihn zu erklimmen.
weiter lesen "Von Maulwurfshügeln und Bergen .. "
Früher liebte ich die Überholspur im Leben. Alles hatte schnell zu passieren und ich wurde zum Trotzkopf, wenn dem nicht so war. Mich ärgerte es, wenn der Rest der Welt mal wieder mein Tempo nicht halten konnte und ich bockte. Kleinkindreaktion. Sage ich heute dazu, denn, manchmal schadet es gar nicht, sich der Langsamkeit hinzugeben und vielleicht einfach genauer hinzusehen ...
weiter lesen "Risiken und Nebenwirkungen: Langsamkeit"
Hatschi ... tschuldigung ... hust ... ja, ich gebe zu, diese Woche war alles andere als optimal.
Wir sind nämlich krank. Gut für mich ist, dass die Bauer jetzt gerade ein wenig in ihren Kissen gräbt und mir hier freien Raum lässt. Herr Muzz, dieses komische Katertier hat sich auch verkrümelt. Besser gesagt, er wurde dazu verdonnert, seinen Pelzmantel zu lüften, weil er übellaunig ständig die Stifte bemängelte und in seiner kratzigen Handschrift unsinnige Vermerke in Bücher machte.
weiter lesen "Fräulein Trullas Kommentar zur Woche!"