Auf Wiedersehen!
Hallo,
es hat sich bereits rumgesprochen, brigitte.de wird eine Menge Veränderungen vornehmen, auch an den Blogs. Das soll Ende dieses Monats geschehen.
Frankfurt, die Bankenhauptstadt - Ines Stickler schaut sich dort nach Spuren der Finanzkrise um.
mehr zur Autorin / zum AutorHallo,
es hat sich bereits rumgesprochen, brigitte.de wird eine Menge Veränderungen vornehmen, auch an den Blogs. Das soll Ende dieses Monats geschehen.
Es gibt sie immer wieder, diese kurzen, flüchtigen Momente, die man im Vorbeilaufen wahrnimmt, darüber lächelt, sich einfach nur wundert, ärgerlich findet. Hier ein paar Frankfurter Momente der vergangenen Tage, die mir im Gedächtnis geblieben sind, einfach so...
Niemals nie nicht sollte man den Fehler begehen und Frankfurt und Offenbach verwechseln, in einen Topf schmeißen, nicht in einem Atemzug nennen - am besten nicht mal daran denken. Beide Städte verbindet eine überaus herzliche, intensiv gehegte und gepflegte Feindschaft. Dieses ungeschriebene, dennoch eherne Gesetz sollten auch Stadt-Neulinge, Besucher und Touristen beherzigen.
Es lässt sich nicht leugnen, der Frühling ist einfach gemacht für Hochzeiten. Dieser Tage hat meine Lieblingskollegin im Frankfurter Römer geheiratet, und ich war eingeladen, nach der Zeremonie mit ihr und ihrem frisch gebackenen Ehemann anzustoßen.
Es wird höchste Zeit, aus dem Winterschlaf zu erwachen, zumal die Meteorologen für die nächsten Tage lautstark den Frühling verkünden. Wie schön!
Deshalb gibt es heute an dieser Stelle wieder mal einen kulinarischen Beitrag, um die Frankfurter Grie' Soß soll es gehen. Wenn Sie mich fragen: das perfekte Frühlingsgericht, leicht, lecker, gesund und wegen seiner frischen Farbe besonders hübsch anzusehen. Traditionell gibt es in meiner Familie Grie' Soß an Karfreitag als Fastenspeise; aber auch an allen anderen Tagen schmeckt sie prima.
Spricht man von Grie' Soß, dann fällt im gleichen Atemzug auch Goethe. Um den Herrn Geheimrat, seine Frau Mama und seine Vorliebe für Grie' Soß ranken sich allerlei Gerüchte. Was davon nun Wahrheit und was Dichtung ist, sei dahingestellt. Fest steht jedenfalls, dass die Grie' Soß fest zu Frankfurt gehört, schließlich gibt es hier und nur hier gar ein Denkmal für das Nationalgericht (in Oberrad nahe Speckgasse, wo die Kräuter wachsen) sowie ein "Grüne Soße Festival", das in diesem Jahr vom 1. bis 8. Mai am Roßmarkt stattfindet.
Sieben Kräuter gehören in die Grie' Soß, als da wären: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Borretsch, Liebstöckel, Estragon und Zitronenmelisse. Das ist die Pflicht, die Kür der Zubereitung ist Geschmackssache. Ich mag die Grie' Soß eher puristisch, das heißt, gehackte Kräuter mit gehackten hartgekochten Eiern mischen, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, vielleicht noch ein kleiner Löffel Crème fraiche und/oder Joghurt für die Sämigkeit - fertig. Dazu gibt es Pellkartoffel.
Andere Köche bevorzugen eine selbstgemachte Mayonnaise; reichen die halbierten Eier zur Soße; nutzen die Soße als Beilage zu Schnitzel oder Rindfleisch undundund.
Vielleicht haben Sie ja auch ein Lieblingsrezept?
Schönen Start in den Frühling und auf bald.
OV steht für Original Version und gemeint ist damit, dass ein Kinofilm in seiner Originalsprache gezeigt wird. Ich finde das ganz toll - auch für Menschen, die vielleicht nicht so gut Englisch sprechen, denn Übung macht ja bekanntlich den Meister.
... checking it twice:
Wir wissen alle: In der Weihnachtsbäckerei, gibt's so manche Leckerei - und dazu zählen auch Frankfurter Bethmännchen. Diese kleinen Kalorienbomben sind etwas für Marzipanliebhaber.
Falls es Sie interessiert, was es bei uns morgen Abend zum Essen gibt: Rippchen, Sauerkraut, Käseknacker, Rindswürstchen, dazu Kartoffelbrei, außerdem Bauernbrot und Grüne Soße mit hartgekochten Eiern. Zum Nachtisch Kreppel und dazu trinken wir Ebbelwei. Wir haben hessisches Wochenende - im Münsterland.
Wenn ich Zuhause am Schreibtisch arbeite - Home Office nennt sich das dann ja, damit auch niemand auf die Idee kommt, man würde nicht wirklich tätig sein - gucke ich beim Blick aus dem Fenster direkt auf mein Vogelhäuschen. Und werde dabei gehörig von der Arbeit abgelenkt
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