Mein Leben in Kanada

Isabell Woelfel lebt mit ihrem Mann und den vier Kindern Joshua, Miriam, Nella und Anne-Louise in Calgary.

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Good-bye aus Calgary

Ich schaff's nicht mehr... In der Tat beschweren sich Leser zurecht, dass scheinbar in Kanada nichts mehr passiert und der bedauernswerte Blog vernachlaessigt wird. Dabei gaebe es mehr als genug zu schreiben, nur leider fehlt die Zeit im taeglichen Kampf gegen Waescheberge, Windeln und haeusliches Chaos, sowie der Herausforderung, vier Kindern unterschiedlichsten Alters gerecht zu werden. Ganz nebenbei arbeite ich als Assistentin fuer die germanistische Abteilung der Universitaet Calgary und schreibe meine Doktorarbeit. Und irgendwie ist mein Blog auf der Strecke geblieben. Deshalb moechte ich mich heute hier an dieser Stelle verabschieden.

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Goldmedaille fuer die Winterspiele in Vancouver

Die erste Meldung, die wir mit unserem neu und eigens fuer die Winterspiel erstandenen Fernseher empfingen, war der furchtbare Unfall des jungen Bobfahrers aus Georgien. Fast bereute ich schon meine Investition und wollte mit einer Veranstaltung, die den menschlichen Koerper als Hochgeschwindigkeitsmaschine nutzt, nichts mehr zu tun haben.

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Have Yourself a Merry little Christmas

Uebermuedet und mit ein bisschen Halsschmerzen, so sitze ich an diesem Morgen des 24. Dezember am Computer, leider ist die letzte Waesche noch nicht aufgeraeumt – niemals habe ich es geschafft, das perfekte Fest zu inszenieren.

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Schweinegrippe und Katzenglueck

Es ist eine Woche her, da weckte ich meine Kinder und Ehemann um 6:00 Uhr frueh, um uns gegen H1N1 impfen zu lassen. 

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Abschied von Mona

Heute genau vor zwei Wochen verliess unsere dreifarbige Glueckskatze Mona das Haus  und ist seitdem nicht mehr zurueckgekommen. In den letzten acht Jahren hat sie uns in Deutschland und durch Kanada begleitet...

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Stampede – Tierquälerei als Kirmes

Howdy!


Es ist ja endlich wieder soweit: der eingefleischte "Pickup truck driver" in Calgary darf endlich wieder mit Cowboyhut und Boots sein Gefährt besteigen und die Luft in Alberta verpesten. Die ganze Stadt zelebriert zwei Wochen lang ein Image, dass sie ansonsten doch so gerne los wäre: „Cowtown“ erwacht und feiert „Stampede“ - die weltweit größte Landwirtschaftsausstellung und Rodeo-Show.

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„Cantare“ kommt

Ehe ich demnächst an dieser Stelle das derzeit in Calgary stattfindende Rodeo „Stampede“ niedermachen werde, möchte ich darauf hinweisen, dass ein kanadisches Kontrastprogramm zum unkultivierten „Bullenreiten“ naechste Woche in Deutschlands live zu erleben ist.


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Mom's Guilt Trips

 

Ohne Zweifel liebe ich meine Rasselbande. Wer hat schon das Glueck, morgens vom Jauchzen eines gut gelaunten Babys geweckt zu werden und abends mit den „Grossen“ gemuetlich ueber den Tag zu sprechen? Waere dann nur nicht das schlechte Gewissen von „Mom Imperfect“, wenn es darum geht, Familie und dann auch noch sich selbst gerecht werden zu wollen – und die „guilt trips“ (Schuldgefuehle), die einem das Umfeld so gerne verkauft...

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Canadian Dressing Disorder

Der kanadische Winter ist heimtueckisch und gemein. Er ist nicht nur viel zu kalt, sondern benimmt sich ausserdem wie ein schlechter Gast, der zu frueh kommt und viel zu spaet wieder geht. Ausserdem hat er die unangenehme Eigenschaft nach ein paar warmen Tagen wieder aufzutauchen – und dass nicht nur Anfang April, sondern bis in den Mai hinein. Was tut man also, um sich den Spass am Fruehling nicht verderben zu lassen? Einfach die Temperaturen ignorieren – und die Tanktops trotzdem anziehen.

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The Business of Being Born

Es ist unmoeglich, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Genauso unwahrscheinlich ist es, dass meine kleine Tochter schon sechs Wochen alt ist. Ich kann nicht glauben, dass die Geburt tatsaechlich schon so lange her ist und ich und Anne-Louise tatsaechlich das heimische „Business of Being Born“ ueberstanden haben.

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