Flirten, Forschen, Feiern

Liv Sander* (24) berichtet von ihrem Leipziger Studentenleben - das heißt vor allem von Männern...

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Smells like Teen Spirit

Sich im Erwachsenenalter innerlich ein Stück Kind zu bewahren, ist ohne Frage etwas absolut Schönes. Als 26-, 39- oder 46-Jährige wie ein kleiner Teeny behandelt zu werden, ist hingegen weniger nett. So jüngst geschehen bei mir, die einen Teppichbrand vor der Erziehungsberechtigten zu verstecken versuchte, bei meiner Mitbewohnerin in Jerusalem, deren Mutter gerade erstmal die Wohnung "in Ordnung" bringt, und bei Freundin Caro, die sich beim Sex wie in der Jugendherberge fühlte…

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Mazel tov - für Devora-Stefanie und Schlomo-Peter

Eine Beziehung wäre wohl keine Beziehung, wenn es nicht auch mal Differenzen geben würde. Über unterschiedliche Einstellungen, nicht zusammengehende Wünsche, andere Vorstellungen vom und fürs Zusammensein etwa. Kommen die Partner dann auch noch aus zwei Kulturkreisen, können da schon mal ganz essentielle Dinge zum Problem werden. Das habe ich nun mit meinem neuen israelischen Freund Sagy erlebt, mit dem ich wegen unseres jeweiligen (nicht-) religiösen Hintergrundes meine erste grundlegende Diskussion geführt habe…

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Diplom-Traum(a)

Auf jedes Hoch folgt bekanntlich ein Tief: Meines hat mich am Freitagmorgen eiskalt erwischt. Nicht in Herzensangelegenheiten - da ist zum Glück alles rosarot und wunderbar -, sondern in Sachen Studienabschluss. Der steht nun - nach vielen Unterbrechungen und der Frage, ob ich dieses Studium generell abschließen soll – tatsächlich vor der Tür. Doch bevor ich überhaupt mit meiner Diplomarbeit angefangen habe, gibt es schon die erste Riesen-Krise…

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Livs Sechstagekrieg

Seit sechs Tagen bin ich wieder in Jerusalem: Sechs Tage voller Gefühle, Zärtlichkeit und Glück, weil ich bei ihm, dem jungen Mann aus dem letzten Eintrag, bin. Aber auch sechs Tage voller Diskussionen, Rechtfertigungen und Geheimhaltungsversuche. Der Nahost-Konflikt spielt sich gerade bei mir auf der Graswurzelebene ab: In der Beziehung zu meinem neuen israelischen Freund Sagy. . .

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Liv fliegt auf Israel(i)

Liebe Leute, lang, lang ist der letzte Eintrag her - und seitdem ist gar Unglaubliches passiert: Liv hat sich verliebt. Aber wie! Das Traurige an der Geschichte: Ich habe nur fünf Tage mit ihm gehabt. Das Gute: Ich sehe ihn in genau drei Wochen wieder. Dann geht es nämlich wieder nach Israel. . .

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Einmal waschen, schneiden, föhnen, bitte!

Es muss ja nicht gleich getönt, gefärbt, gestuft oder spektakulär frisiert sein. Aber so wie man sich seinem Haupthaar widmet, sollte man doch auch ein wenig Interesse daran haben, wie es  in der Hose aussieht, oder? Eine Mähne auf dem Kopf - gerne! Aber unten rum - nein Danke! Und das gilt auch für Männer. . .

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Die Vertrauensfrage

Nach längerer Pause melde ich mich nun zurück - und stelle als erstes die Vertrauensfrage. Nein, nicht die, ob Ihr mir in meiner Eigenschaft als Bloggerin weiterhin Euer Vertrauen schenkt, sondern die danach, wie viel Vertrauen, oder sagen wir lieber Vertrautheit, zwischen Mann und Frau gut ist. Wenn er vor ihr furzt und rülpst, sie ihm die Pickel auf dem Rücken ausdrückt und vor seinen Augen seinen Nassrasierer mitbenutzt, ist das dann ein Zeichen von besonders inniger Liebe? Oder eher ein Ausdruck absoluter Gleichgültigkeit? Und: Ist es überhaupt richtig, sich solche Gedanken zu machen, wenn man sowieso schon die intimsten Seiten des anderen kennen gelernt hat?

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Von Stuten, Ziegen und anderen Geschlechtsgenossinnen

Heute geht es mal um Tiere, genauer gesagt um Stuten und Ziegen. Das Männchen an sich hat natürlich auch Macken und komische Eigenarten. Aber heute sollen mal die Weibchen Thema sein, die mich in letzter Zeit mit ihrer Zickigkeit, Falschheit und Stutenbissigkeit unheimlich genervt haben. Das Leben könnte so unkompliziert und schön sein, wären da nicht immer wieder diese lächerlichen Zusammenstöße mit frustrierten Geschlechtsgenossinnen. . .

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Abenteuerlustig, begeisterungsfähig, stürmisch sucht...

Weihnachten, Silvester, Glühweinmarkt - der Dezember ist eigentlich der perfekte Monat für Singles gewesen: Lauter Feiertage, lauter Anlässe, bei denen man jede Menge Männer (und natürlich auch Frauen, liebe Leser) kennen lernen konnte. Eigentlich also eine tolle Sache für eine ledige, junge Dame. Eigentlich...  Doch haben all die Feiern und Flirts bei mir zu einer klassischen Single-Krise geführt: Zum ersten Mal habe ich mich gefragt, wie viele Frösche man küssen muss, bis man den Richtigen findet. Oder, noch dramatischer, werde ich überhaupt in naher Zukunft mal denjenigen treffen, der mich wirklich reizt, interessiert und glücklich macht?

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Peinlich, peinlicher, erstes Date

Eine ärztlich verordnete einwöchige Bettruhe, rasende Kopfschmerzen und Sehstörungen - das sind die Folgen eines Dates, das ich vergangenen Samstag hatte. Meine Verabredung mit einem netten jungen Mann endete für ihn mit einem herzhaften Lachanfall und für mich mit einer deftigen Gehirnerschütterung. Warum läuft es immer gerade in den entscheidenden Augenblicken nicht ganz so glücklich wie wir uns es wünschen? Warum müssen wir uns immer ausgerechnet vor IHM so derbe blamieren?

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