Szenen einer Ehe

Lange war Tina Kolbeck (43) alleinerziehend. Jetzt ist sie frisch verheiratet und hat eine Wochenend-Patchwork-Familie.

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Und tschüss!

Anfang Juli ist Schluss mit den brigitte.de-blogs. Und damit auch mit den "Szenen einer Ehe", die früher mal Texte über eine "Single mit Kindern" war. Über das Angebot, bei brigitte-woman weiter zu schreiben, habe ich kurz nachgedacht. Aber ich glaube, es ist einfach mal Zeit für eine Pause.

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Gemeinsam allein erziehen

Es soll Alleinerziehende geben, die haben ihre Lebenssituation zum Prinzip erhoben. Ihre Kinder endlich alleine erziehen zu können, finden sie großartig und sie sind überglücklich, dass ihnen keiner mehr reinredet. Ich persönlich habe nie zu dieser Sorte Single-Mütter gehört. Für mich war Alleinerziehend-Sein immer ein Zustand, den es zu überwinden galt.

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Danke, Gitte!

Dienstags hat meine Tochter Klavierstunde, ich höre ihr gerne beim Klimpern zu, sie übt mit Leidenschaft und oft. Und je nachdem, welches Lied sie gerade lernt, laufe ich dann den ganzen Tag mit der Titelmelodie der Titanic, mit Rudi, dem Rentier mit der roten Nase, oder dem Entertainer im Ohr herum.

Mein Hörorgan ist sehr aufnahmebereit, Ohrwürmer schlüpfen oft hinein und verweilen - gerne auch länger. Ich kriege sie schwer wieder los. Alles Mögliche bleibt dort hängen. So kommt es manchmal vor, dass ich plötzlich in Gedanken "Ich will alles, ich will alles, und zwar sofort." singe. Peinlich. Wieso fällt mir ausgerechnet dieser Schlager ein, aus heiterem Himmel, und dann diese eine Textzeile, und geht mir noch dazu nicht mehr aus dem Ohr, egal was ich mache.

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Hamburg, seine Perle

Diese Stadt ist einfach zu groß, zu laut, zu grau. Und vor allem - von Süden betrachtet - viel zu flach. Aber das darf man ja keinem Hamburger sagen.

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Allmähliche Annäherung

Je länger man verheiratet ist, desto ähnlicher wird man sich. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der in der Regel von selbst einsetzt. Manchmal aber muss man auch etwas dafür tun.

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Ehe-Literatur No. 4

Sie liest ein Buch, das sie angefangen hat, immer zu Ende, sagte meine Freundin Sabine gestern zu mir. Egal, ob es ihr gefällt oder nicht. Ich habe das früher auch gemacht, mich durch von Kritikern hochgelobte, vermeintlich anspruchsvolle Bücher gequält. Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Ich lese nur noch zu Ende, was mir gefällt. Alles andere ist verschwendete Lebenszeit.

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Zurück zu den Wurzeln.

Fukushima ist 8.000 Kilometer von Hannover entfernt, aber es geht mir nicht aus dem Kopf. Deshalb verzeiht mir, wenn ich heute keinen Beitrag über Alleinerziehende oder Patchwork-Familien schreibe.

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Ommmmm!

Je verbissener man ein Ziel verfolgt, umso schwieriger wird es, dieses zu erreichen. Eine gewisse Lockerheit bringt oftmals mehr als die heftigste Anstrengung oder der größte Druck. Langjährige Yogis haben dieses Prinzip natürlich längst verinnerlicht. Ich hingegen brauchte ungefähr vierzig Jahre, um auf diesen Trichter zu kommen.

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Erziehungserfolge

In meinem Job könne man nicht Teilzeit arbeiten, musste ich mir vor fünf Jahren anhören. Ich überlegte damals laut, meine Arbeitszeit zu reduzieren. Der Berg an Arbeit, der tagsüber auf meinen Schreibtisch und nach Feierabend zuhause auf mich wartete, überstieg zunehmend meine Kräfte. Und zerrte an meinen Nerven. Ich ging mehr und mehr auf dem Zahnfleisch.


In meiner Not kam ich auf die Idee, nur noch dreißig Stunden zu arbeiten. Eine Freundin meinte, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass das in meinem Beruf zu realisieren sei. Ehrlich gesagt war ich mir selbst nicht sicher, ob das klappen könnte.

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Skype-Hype

Heutzutage muss man mit den neuen Medien umzugehen wissen, sonst wird man abgehängt. Eigentlich empfinde ich mich durchaus als aufgeschlossen: In meiner Arbeit betreue ich eine Internetseite, verwalte ein Facebook-Profil und einen Twitter-Account. Auch privat surfe und maile ich gerne, und nicht zuletzt habe ich einen Blog. Aber langsam wächst es mir über den Kopf.

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